Fußball Uefa-Cup
Frankfurt gegen Newcastle mit Rücken zur Wand

Eintracht Frankfurt braucht heute gegen Newcastle United drei Punkte, um noch vom Einzug in die Zwischenrunde des Uefa-Cups träumen zu können. Nur ein Sieg ermöglicht den Hessen ein Endspiel gegen Fenerbahce Istanbul.

Vor dem heutigen Uefa-Cup-Gruppenspiel gegen Newcastle United (20.45 Uhr/live im ZDF) steht Eintracht Frankfurt bereits mit dem Rücken zur Wand. Wenn der Bundesligist gegen den englischen Erstligisten nicht drei Punkte einfährt, ist der Traum von der Zwischenrunde des Uefa-Cups bereits geplatzt. Denn nach lediglich einem Punkt aus zwei Spielen, würde nur ein Sieg den Hessen ein "Endspiel" um den Einzug in die nächste Runde am 13. Dezember gegen Fenerbahce Istanbul ermöglichen.

"Wir wollen gegen Newcastle gewinnen, um in Istanbul ein Endspiel zu haben", sagte Innenverteidiger Alexander Vasoski, der nach seiner dritten Roten Karte in der Bundesliga zwar noch immer gesperrt ist, im Uefa-Cup aber an der Seite des griechischen Nationalspielers Sotorios Kyrgiakos gegen Newcastle spielen soll. "Vasi hat internationale Erfahrung. Das wird uns helfen", sagte Trainer Friedhelm Funkel.

Eintracht muss auf Alexander Meier verzichten

Verzichten muss der Coach gegen den Tabellen-17. der Premier League, der in der ausverkauften WM-Arena wohl nicht in Bestbesetzung antreten wird, auf den gesperrten Mittelfeldregisseur Alexander Meier. Meier sah beim 1:1 bei Celta Vigo die Gelb-Rote Karte und steht damit erst beim Ex-Klub von Kölns neuem Trainer Christoph Daum in rund zwei Wochen wieder zur Verfügung. Dafür wird Markus Weissenberger nach überstandenem Muskelfaserriss im Oberschenkel von Beginn an auflaufen. "Ich hoffe, dass Markus uns hilft, die Punkte einzufahren", meinte Funkel.

Die drei Punkte sind auch dringend nötig. Nach der Pleite zum Auftakt gegen UC Palermo (1:2) und dem Remis in Vigo steht die Eintracht vor heimischer Kulisse gegen die "Magpies" gehörig unter Zugzwang. Derzeit haben Newcastle (9 Punkte), Palermo (3) und Fenerbahce (3) die besten Aussichten auf ein Weiterkommen. Die Hessen, die in der Liga bereits acht Mal Unentschieden spielten, müssen vor allem die zuletzt mangelnde Chancenauswertung verbessern. "Wir werden bestimmt weniger Chancen bekommen als gegen Dortmund, aber wir müssen sie besser nutzen", meinte Frankfurts Torjäger Ioannis Amanatidis.

© SID

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