Fußball Uefa-Cup
Frankfurt nimmt die Hürde Bröndby problemlos

Nach dem 4:0-Erfolg im Hinspiel reichte Eintracht Frankfurt im Rückspiel beim dänischen Vizemeister Bröndby IF ein 2:2 (1:1)-Remis. Damit haben sich die Hessen für die Gruppenphase im Uefa-Cup qualifiziert.

Bundesligist Eintracht Frankfurt hat in der ersten Runde des Uefa-Pokals nichts mehr anbrennen lassen und den Einzug in die lukrative Gruppenhase perfekt gemacht. Die Hessen erkämpften sich im Rückspiel beim dänischen Vizemeister Bröndby IF ein 2:2 (1:1) und bleiben damit in dieser Saison ungeschlagen. Durch das Weiterkommen können sich die Frankfurter, die das Hinspiel mit 4:0 gewonnen hatten, über Mehreinnahmen von rund 2,5 Mill. Euro freuen.

Aleksandar Vasoski (6., 52) brachte die Eintracht mit seinem ersten "Doppelpack" für das Team von Trainer Friedhelm Funkel zweimal in Führung. Der Innenverteidiger traf zweimal nach Vorarbeit des Österreichers Markus Weissenberger per Kopf. Martin Ericcson (20.) mit einem platzierten Freistoß aus 22 Metern sowie Thomas Rasmussen (66.) glichen jeweils für die Dänen aus.

Im Bröndby-Park, wo die Eintracht beim 0:5 vor 16 Jahren eine ihrer schwärzesten Stunden im Europacup erlebt hatte, agierten die Hessen vor 14 067 Zuschauern mit dem beruhigenden Polster aus dem Hinspiel im Rücken ruhig und abgeklärt. Schon nach zwei Minuten hatte der Schweizer Benjamin Huggel in einer abwechslungsreichen Begegnung die Chance zum 1:0, er scheiterte aber an Schlussmann Casper Ankergren.

Die Dänen, die auf die im Hinspiel vom Platz gestellten Henrik Kildentoft und Mark Howard verzichten mussten, konnten die weitgehend sichere Frankfurter Abwehr um Vasoski und den griechischen Neuzugang Sotirios Kyrgiakos nur selten in Verlegenheit bringen. Bei einer der wenigen Möglichkeiten der Gastgeber rettete Eintracht-Torhüter Markus Pröll gegen Ericsson (10.) glänzend.

Trainer Funkel vertraute der gleichen Startelf wie im Hinspiel. Der zuletzt in der Bundesliga rot-gesperrte Vasoski nahm seinen angestammten Platz in der Innenverteidigung wieder ein. Weissenberger führte Regie hinter den Angreifern Ioannis Amanatidis und Michael Thurk, der Frankfurt mit seinem Hattrick im Hinspiel zu der sehr guten Ausgangsposition verholfen hatte.

In der zweiten Halbzeit wechselte Funkel Amanatidis und Thurk aus und gönnte seinem Sturmduo mit Blick auf das bereits am Samstag anstehende Bundesliga-Heimspiel gegen den Hamburger SV ein bisschen Ruhe. Auch mit deutlich eingelegtem Schongang kamen die Gäste aber nicht mehr groß in Gefahr.

© SID

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