Fußball Uefa-Cup
Frankfurter wollen nichts mehr anbrennen lassen

Mit einem 4:0-Vorsprung geht Eintracht Frankfurt heute ab 18.05 Uhr ins Rückspiel der ersten Uefa-Pokal-Hauptrunde. Auf dem Weg in die Gruppenphase will der Bundesligist Bröndby IF "nicht den Hauch einer Chance lassen".

Mit vier Toren Vorsprung und der Erinnerung an eine ganz schwarze Stunde geht Bundesligist Eintracht Frankfurt heute (18.05 Uhr/Konferenzschaltung im DSF) ins Rückspiel der ersten Uefa-Pokal-Hauptrunde. Im Gastspiel beim dänischen Vize-Meister Bröndby IF soll der Einzug in die lukrative Gruppenphase des Wettbewerbs klar gemacht werden. "Wir wollen dem Gegner nicht den Hauch einer Chance lassen. Die sollen gar nicht erst daran denken, dass sie den Spieß noch umdrehen können", sagte Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel vor der Begegnung in Kopenhagen, wo der Europacup-Sieger von 1980 beim 0:5 vor 16 Jahren die größte internationale Schmach auf Europas Fußball-Bühne erlebte.

"Wir lassen uns das nicht mehr nehmen"

Das soll sich nicht wiederholen, und sowohl das 4:0-Polster aus dem Hinspiel als auch die Erfolgsserie der in dieser Saison noch ungeschlagenen Eintracht machen Mut. "Die Jungs haben so viel Selbstvertrauen, dass sich niemand sorgen machen muss", glaubt Frankfurts Urgestein Karl-Heinz Körbel, der das Aus in Kopenhagen vor 16 Jahren auf dem Platz hilflos miterlebte. Michael Thurk, der im Hinspiel einen Hattrick erzielte, erklärte: "Wir lassen uns das nicht mehr nehmen."

Doch die Klub-Verantwortlichen warnen vor Überheblichkeit. "Bröndby hat nichts mehr zu verlieren und wird alles auf eine Karte setzen", sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen, der sich im Fall der Qualifikation für die Gruppenphase über Mehreinnahmen von 2,5 Mill. Euro freuen darf. Bruchhagen erwartet "im hohen Maße aggressive Dänen", bei denen schon im Hinspiel Henrik Kildentoft und Mark Howard vom Platz gestellt worden waren.

© SID

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