Fußball Uefa-Cup
Gomez wahrt Stuttgarts Uefa-Cup-Hoffnungen

Durch einen späten Doppelschlag von Stürmer Mario Gomez hat sich der VfB Stuttgart am zweiten Spieltag der Uefa-Cup-Gruppenphase mit 2:0 gegen Partizan Belgrad durchgesetzt.

Der VfB Stuttgart hat dank Mario Gomez seinem Trainer Armin Veh ein gelungenes Dienstjubiläum beschert, seine Mini-Krise beendet und im Uefa-Cup einen ersten Schritt in Richtung K.o.-Phase getan. Der Bundesligist gewann das zweite Spiel der Uefa-Cup-Gruppenphase gegen Partizan Belgrad nach einem Doppelschlag von Nationalstürmer Gomez (76. und 80.) verdient mit 2:0 (0:0) und ist nach dem 0:2 zum Auftakt beim FC Sevilla wieder im Soll.

Gomez: "Am Ende verdient gewonnen"

"Wir haben 25 Minuten lang ein gutes Spiel, aber leider keine Tore gemacht. Danach hatte auch der Gegner Chancen, aber wir haben in der zweiten Halbzeit wieder zugelegt. Wir hatten das Spiel klar im Griff", sagte Trainer Armin Veh. Auch Doppel-Torschütze Gomez war zufrieden: "Wir haben lange auf ein Tor gespielt und am Ende verdient gewonnen."

In der Bundesliga steht die Mannschaft von Armin Veh, der am Donnerstag exakt 1 000 Tage als VfB-Coach im Amt war, nach zuletzt zwei Niederlagen in Hamburg (0:2) und gegen Köln (1:3) am Sonntag bei Eintracht Frankfurt erneut unter Zugzwang.

Lanig und Elson scheitern knapp

Der VfB hatte gegen den Tabellenführer Serbiens, der in der Gruppenphase nach dem 1:2 zum Start gegen Genua seine zweite Niederlage kassierte, schon vor Gomez' Treffern einige gute Möglichkeiten. Doch entweder scheiterte der Bundesliga-Zehnte am eigenen Unvermögen oder hatte Pech. So trafen Martin Lanig (17.) und Elson (58.) nur den Pfosten bzw. die Latte des Belgrader Gehäuses.

Veh musste gegen Partizan neben Khalid Boulahrouz (Muskelfaserriss) kurzfristig auch den erkrankten Sami Khedira sowie Serdar Tasci ersetzen. Der Nationalspieler musste beim Warmlaufen wegen einer Oberschenkelverhärtung passen, für ihn rückte Ricardo Osorio in die Startelf. Zudem schonte Veh zunächst Kapitän Thomas Hitzlsperger, Cacau und Arthur Boka.

Das nach dem 1:3 gegen Köln damit auf sechs Positionen veränderte Stuttgarter Team begann jedoch sehr engagiert und setzte Belgrad gehörig unter Druck. Nachdem Ciprian Marica in der 13. Minute die erste Möglichkeit der Schwaben vergeben hatte, scheiterte Gomez nur wenige Sekunden später freistehend am unsicheren Belgrader Keeper Mladen Bozovic. Doch nach Lanigs Kopfball an den Pfosten und einer weiteren Chance von Marica (21.) stellte der VfB bis zur Pause seine Bemühungen ein.

Der bis dahin harmlose Gast kam deshalb vor 20 500 Zuschauern immer besser ins Spiel und vergab durch Milos Bogunovic und Zoran Tosic gute Möglichkeiten zur Führung. Nach dem Wechsel forcierte der VfB jedoch wieder das Tempo und erspielte sich gegen die vor allem in der Defensive nicht sattelfesten Belgrader ein deutliches Übergewicht. Kapital konnten die Gastgeber aber erst nach weiteren guten Chancen von Gomez (46./73.) und Elson schlagen. Der Nationalstürmer traf zunächst per 20-Meter-Linksschuss und nach einem Konter erneut mit links.

© SID

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