Fußball Uefa-Cup
Großes Polizeiaufgebot in Rotterdam und Paris

Die Uefa-Cup-Spiele von Feyenoord Rotterdam gegen Wisla Krakau und Paris St. Germain gegen Panathinaikos Athen werden am Mittwoch unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen angepfiffen.

Feyenoord Rotterdam und Paris St. Germain werden ihre Uefa-Cup-Heimspiele am Mittwoch unter stark verschärften Sicherheitsvorkehrungen absolvieren. Hintergrund sind die Ausschreitungen von Feyenoord-Fans in den vorherigen Europacup-Spielen bei AS Nancy (0:3) und gegen die Blackburn Rovers (0:0) sowie die Auseinandersetzungen zwischen St. Germain-Anhängern und der Polizei nach der 2:4-Heimniederlage im Uefa-Cup am 23. November gegen Hapoel Tel Aviv (2:4). Dabei war ein 24 Jahre alter Fan erschossen worden. Feyenoord empfängt Wisla Krakau, Paris St. Germain bekommt es mit Panathinaikos Athen zu tun.

In Rotterdam gibt es für Präsident Jorien van den Herik sogar Personenschutz. Er hatte am Freitag seinen Rücktritt als Feyenoord-Boss angekündigt und erklärt, dies habe aber nichts mit Fan-Protesten zu tun. Allerdings hatte er in den letzten Monaten mehrfach anonyme Brief mit Morddrohungen erhalten.

Geldstrafe für Feyenoord Rotterdam

Feyenoord war nach den jüngsten Vorfällen zu einer Geldstrafe von umgerechnet 126 000 Euro (200 000 Schweizer Franken) verurteilt worden. Zudem muss der Klub zwei Europacup-Heimspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten, sofern Anhänger des Vereins in den kommenden drei Jahren erneut negativ auffallen. Die Niederländer müssen die Partie gegen Krakau gewinnen, um die K.o. -Runde des Uefa-Cups zu erreichen.

Paris St. Germain tritt erstmals seit den Vorfällen im November wieder im Prinzenpark an benötigt zum Weiterkommen einen Sieg. Insgesamt werden rund 2000 Polizisten im Einsatz sein. Zudem wird ein Teil des Stadion für die als gewaltbereit geltenden Anhänger gesperrt sein.

"Die hohen Sicherheitsvorkehrungen sind für ein Uefa-Cup-Spiel unüblich, aber nach den Vorkommnissen handelt es sich um eine besondere Partie", sagte Uefa-Sprecher William Gaillard. "Wir hoffen, durch die Tragödie haben einige begriffen, wozu ihr Verhalten führen kann."

© SID

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