Fußball Uefa-Cup
Heldt fordert konsequente Reform des Uefa-Pokals

Sportdirektor Horst Heldt vom Bundesligisten VfB Stuttgart hat die finanziellen Erlöse im Uefa-Cup kritisiert: "Von den Prämien kann ich noch nicht mal die Busfahrt bezahlen."

Horst Heldt hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) zu Reformen im Uefa-Cup aufgefordert und mehr Geld für die Klubs gefordert. "Von den Uefa-Prämien kann ich noch nicht mal die Busfahrt bezahlen", erklärte der Sportdirektor des VfB Stuttgart vor dem Abflug zum ersten Gruppenspiel beim FC Sevilla am Donnerstag (20.45 Uhr). "Der Verband sollte sich einmal ernsthaft Gedanken machen, den Uefa-Cup konsequent zu reformieren", so Heldt.

Die Qualifikation für die Gruppenphase brachte den deutschen Teams jeweils 70 000 Euro in die Kasse. Laut Heldt gibt es von der Uefa dort für einen Sieg 40 000 Euro, bei einem Remis 20 000 Euro - lächerliche Summen im Vergleich zur Champions League. Dort hatte beispielsweise Schalke 04 in der vergangenen Spielzeit stolze 27 Mill. Euro verdient. In Vergleich kann sich der Uefa-Cup-Sieger in dieser Saison nur über 2,5 Mill. Euro Prämie freuen.

"Finanziell interessant wird es erst nach der Gruppenphase, vor allem auch wegen der TV-Übertragungen. Aber reich wird man auch dann nicht", meinte Heldt. Vom Spiel in Sevilla gibt es wegen Rechtsstreitigkeiten beim Gastgeber überhaupt keine TV-Bilder in Deutschland.

© SID

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