Fußball Uefa-Cup
Hertha braucht Remis zum Überleben

Bundesligist Hertha BSC Berlin braucht heute (20.45 Uhr/live im DSF) gegen Steaua Bukarest unbedingt einen Punkt, um die Gruppenphase des Uefa-Cups zu überstehen. Der rumänische Meister ist schon qualifiziert.

Hopp oder Top - Ein Punkt entscheidet über die Zunkunft von Hertha BSC Berlin im Uefa-Cup. Gegen den rumänischen Meister Steaua Bukarest kommt es zum "Endspiel" in der Gruppenphase. Die Gäste sind im Berliner Olympiastadion am Donnerstag (20.45 Uhr/live im DSF) allerdings im Vorteil, da sie die Qualifikation für die nächste Runde schon in der Tasche haben. Die Berliner brauchen ein Unentschieden, um die erste Teilnahme an den Gruppenspielen im Uefa-Cup erfolgreich abzuschließen und außerdem dringend notwendige Zusatzeinnahmen in die Kasse des finanziell angeschlagenen Klubs zu spülen.

Anderthalb Wochen vor Weihnachten steht für Hertha-Trainer Falko Götz zum Ende der Hinrunde auch die Gesamtbilanz seiner Elf auf dem Spiel: "Wir haben bis zur Winterpause in jedem Wettbewerb noch ein Spiel und dabei die Möglichkeit, doch noch ein positives Fazit der Hinrunde zu ziehen." Nach dem Punktgewinn beim 0:0 am letzten Spieltag der Gruppenphase beim italienischen Vertreter Sampdoria Genua haben sich die Berliner die gute Ausgangsposition erarbeitet.

Baustelle Innenverteidigung

Gegen die Rumänen wird Hertha BSC jedoch geschwächt in das Spiel gehen müssen. Trainer Götz droht der Ausfall der kompletten Innenverteidigung. Nach der Verletzung des niederländischen Abwehrchefs Dick van Burik (Muskelfaserriss) müssen die Berliner eventuell auch auf Josip Simunic (Zehenverletzung) verzichten.

Der Gegner aus der rumänischen Metropole reist mit breiter Brust an, auch wenn es zuletzt viel Unruhe um Trainer Oleg Protassow gab. Der frühere Stürmer der sowjetischen Nationalmannschaft hat seinen Abschied aus Bukarest angekündigt und will wieder für seinen Stammverein Dnjepr Dnjepropetrowsk in der Ukraine arbeiten.

Bukarest plant Party mit Spielerfrauen

Bei Steaua lässt man den früheren Torjäger, der erst im Sommer einen Zwei-Jahres-Vertrag unterzeichnet hatte, nur ungern ziehen. Seine Erfolge sind unübersehbar. In der Meisterschaft rangiert Steaua nur einen Punkt hinter Tabellenführer Dinamo aussichtsreich auf Rang zwei, im Uefa-Cup steht das Weiterkommen bereits fest.

"Auch wenn wir schon die nächste Runde sicher erreicht haben, wollen wir in Berlin unbedingt gewinnen", sagte Vereins-Boss Gigi Becali, der sich und das Team zusätzlich unter Druck gesetzt hat. Der finanzstarke Klub-Eigner hat alle Spielerfrauen mit nach Berlin eingeladen und plant in der Spree-Metropole eine große Party zum Einzug in die K.o.-Runde.

© SID

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