Fußball Uefa-Cup
Hertha heute beim slowenischen Pokalsieger Favorit

Hertha BSC Berlin versucht sich heute beim Uefa-Pokal-Qualifikationsspiel gegen den slowenischen Pokalsieger NK Ljubljana eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel zu erspielen.

Mit Respekt, aber ohne Angst geht Bundesligist Hertha BSC Berlin heute (20.45 Uhr/live im DSF) in das Hinspiel der zweiten Uefa-Pokal-Qualifikationsrunde beim NK Ljubljana. "Der Klub ist zwar besser als unser Erstrundengegner Nistru Otaci. Wir sind aber ganz klar der Favorit und wollen unbedingt weiterkommen", sagte Hertha-Trainer Lucien Favre vor dem Auswärtsspiel beim slowenischen Pokalsieger.

Auch Berlins Manager Dieter Hoeneß stellt Selbstbewusstsein zur Schau: "Natürlich haben wir Respekt vor jedem Gegner. Vergleicht man jedoch die Kader beider Teams, muss man sagen, dass wir klar weiterkommen wollen." Gleichzeitig warnte Hoeneß vor Überheblichkeit. "Es wird kein Selbstläufer. Wenn wir denken, das läuft schon, dann wird es gefährlich", erklärte der 55-Jährige.

Favre quälen Personalsorgen

Die Herthaner, die sich in der ersten Runde gegen den moldawischen Vertreter Nistru Otaci (8:1/0:0) durchgesetzt hatten, plagen allerdings Personalprobleme: Neben den Langzeitverletzten Christian Fiedler und Lucio (beide Kreuzbandriss) werden in Celje, wo NK seine internationalen Heimspiele austrägt, auch Kapitän Arne Friedrich (Probleme im Lendenwirbelbereich), Sofian Chahed (Ringfinger-OP), Pal Dardai (Muskelfaserriss) und Gojko Kacar (Olympia-Teilnahme) fehlen.

Gegner Ljubljana vermeldete derweil einen prominenten Neuzugang auf der Trainerbank. Der italienische Coach Alberto Bigon, der 1990 mit dem SSC Neapel und Superstar Diego Maradona italienischer Meister wurde, soll den slowenischen Supercup-Gewinner nach der Entlassung des Kroaten Dragan Skocic wieder in die Erfolgsspur führen.

NK Ljubljana mit verpatzten Saisonstart

In der slowenischen Meisterschaft liegt der "Klub des Teufels", wie der Verein wegen eines Pentagramms im Wappen und den roten Trikots genannt wird, nach vier Spieltagen mit zwei Punkten nur auf dem letzten Tabellenplatz. Angesichts der eigenen Ansprüche blamabel, schließlich verfügt der Verein durch das Geld des millionenschweren Besitzers Joze Pececnik über den höchsten Etat der slowenischen Liga.

"Den neuen Coach Bigon kenne ich gut. Ein Verein, der diesen Trainer holen kann, muss viel Geld haben", sagte Favre, der als Coach in der Schweiz schon vier Mal auf seinen 60 Jahre alten Berufskollegen Bigon (früher FC Sion) traf.

© SID

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