Fußball Uefa Cup
Hoffen auf das vierte „Werder-Wunder“

Spartak Moskau, Dynamo Berlin, Olympique Lyon - und nun Espanyol Barcelona? Den angeschlagenen und vom Wechsel-Theater zermürbten Bremern bleibt nur die vage Hoffnung auf ein viertes „Werder-Wunder“, um doch noch das Uefa-Cup-Endspiel zu erreichen.

dpa BREMEN. Die Vorbereitung auf das Halbfinal-Rückspiel wird allerdings wieder gestört durch die erneuten Gerüchte um Miroslav Klose. Dem Fußball-Nationalspieler drohen nun im eigenen Stadion Pfiffe und böse Sprechchöre wie nach dem Hinspiel, als die Fans schrien: „Wir wollen keine Bayern-Schweine“

Rechnerisch ist die Ausgangslage nach der 0:3-Hinspiel-Niederlage vor einer Woche bei Espanyol Barcelona ähnlich wie vor den inzwischen legendären Spielen, die den Mythos vom „Wunder von der Weser“ begründeten. Drei Mal schaffte es Werder bisher im Europacup, einen Drei-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel noch wettzumachen und eine Runde weiter zu kommen. „Wir benötigen ein besonderes Spiel“, sagte Trainer Thomas Schaaf.

Tatsächlich sind die Voraussetzungen denkbar schlecht. „Wir können solche Spiele drehen, aber dann müssen wir anders auftreten“, sagte Manager Klaus Allofs. Die Leistungen im Hinspiel in Barcelona, aber auch bei der 2:3-Niederlage in der Bundesliga gegen den Abstiegskandidaten Arminia Bielefeld geben für das Alles-oder-Nichts-Spiel kaum Anlass zu Hoffnung. Vielmehr hat Allofs in der Schlussphase der Saison ein Problem ausgemacht, das für die ehrgeizigen Ziele der Bremer im internationalen Geschäft und in der Meisterschaft zur Gefahr geworden ist: „Mit der hohen Belastung und der Drucksituation werden nicht alle unsere Spieler fertig.“

Diese Einschätzung dürfte nicht nur auf die hohe Erwartungshaltung, sondern auch für die Begleitumstände zutreffen - auch wenn die Werder-Verantwortlichen den störenden Einfluss der Meldungen über die Zukunft von Klose auf die Mannschaft bisher abstreiten.

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