Fußball Uefa-Cup
HSV nach 3:0 gegen Rennes fast schon durch

Der Hamburger SV kann nach dem zweiten Sieg in der Uefa-Cup-Gruppenphase fast schon für die nächste Runde planen. Zum 3:0 (1:0) gegen Stade Rennes trafen Rafael van der Vaart, Eric Maxim Choupo-Moting und Mohamed Zidan.

Bundesligist Hamburger SV hat seine Erfolgsserie auch am 54. Geburtstag von Trainer Huub Stevens fortgesetzt und steht mit einem Bein in der Zwischenrunde des Uefa-Pokals. Die nun seit 14 Pflichtspielen ungeschlagenen Hanseaten bezwangen den französischen Vertreter Stade Rennes in der Gruppenphase 3:0 (1:0). Damit feierte der HSV eine gelungene Generalprobe für das Verfolgerduell der Bundesliga bei Werder Bremen am kommenden Samstag (15.30/live bei Premiere).

Mannschaftskapitän Rafael van der Vaart hatte den HSV in Führung gebracht (30.), in einer starken Schlussphase erhöhten Eric Maxim Choupo-Moting (84.) und Mohamed Zidan per Foulelfmeter (90.) noch auf 3:0.

"Wenn man so ein Geburtstagsgeschenk von den Spielern bekommt, muss man zufrieden sein. Wir haben zwar nicht das beste Spiel gezeigt und hatten unnötig viele Ballverluste, von denen Stade Rennes profitieren konnte. Aber mit drei Toren in einem internationalen Wettbewerb muss natürlich zufrieden sein", sagte Stevens.

Vor 36 472 Zuschauern in der WM-Arena kontrollierte der HSV die Begegnung von Beginn an, erarbeitete sich in der Anfangsphase jedoch keine zwingenden Torchancen. Schnelle Kombinationen wurden vom eng gestaffelten Mittelfeld der Franzosen im Keim erstickt, auch lange Pässe in die Spitze verpufften zunächst wirkungslos. Einzig Ivica Olic kam mit einem schönen Schlenzer aus 16 Metern einmal gefährlich zum Abschluss (15.).

Nach rund 25 Minuten wurden die Aktionen der Gastgeber zwingender. Romeo Castelen vergab zwei gute Einschussmöglichkeiten (26. und 30.), van der Vaart machte es kurz darauf besser: Olic hatte nach einem Fehler von Rennes im Aufbau am schnellsten geschaltet und van der Vaart schön in Szene gesetzt. Der Niederländer verwandelte aus kurzer Distanz souverän.

Die Gäste, die in der heimischen Liga zuletzt drei Niederlagen in Folge hinnehmen mussten und auch in der Gruppenphase des Uefa-Cups noch sieglos sind, wagten sich hingegen bis zum Rückstand nur selten in die HSV-Hälfte. Auch ohne die angeschlagenen David Jarolim (Knieprobleme), Guy Demel (Wadenbeschwerden) und Thimothee Atouba (Grippe), die Stevens zunächst auf der Bank beließ, kam die Hintermannschaft der Hamburger kaum einmal in Bedrängnis.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen sich die Platzherren das Heft nicht aus der Hand nehmen. Piotr Trochowski hätte schon früh auf 2:0 erhöhen können, scheiterte aber am französischen Schlussmann Simon Pouplin (50.). In der Folgezeit überließen die Hamburger den Gästen dann zunehmend Räume, die Rennes auch zu einigen Offensivaktionen nutzte. Wirklich gefährliche Situationen für das von Frank Rost gehütete Hamburger Tor kamen jedoch kaum zustande.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%