Fußball Uefa-Cup
HSV schon in der Zwischenrunde

Der Hamburger SV hat sich durch das 2:0 (0:0) bei Dinamo Zagreb den Einzug in die Zwischenrunde des Uefa-Cups gesichert. Für den Sieg in der Gruppe D genügt dem Bundesligisten am letzten Spieltag ein Unentschieden.

Der Hamburger SV hat als erste deutsche Mannschaft im Uefa-Cup die K.o.-Runde der letzten 32 Teams erreicht. Die Hanseaten gewannen durch späte Tore von Nigel de Jong in der 87. und einen Foulelfmeter von Piotr Trochowski in der dritten Minute der Nachspielzeit 2:0 (0:0) bei Dinamo Zagreb und überwintern nach der insgesamt souveränen Vorstellung im internationalen Wettbewerb. In der abschließenden Partie in der Gruppe D am 20. Dezember gegen den FC Basel reicht in der heimischen WM-Arena nun schon ein Unentschieden zum angestrebten Gruppensieg.

Die Hamburger, die auch im dritten Gruppenspiel ohne Gegentor blieben, begannen die Partie vor rund 20 000 Zuschauern im gefürchteten Maksim-Stadion bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eiskalt und sehr konzentriert. Trainer Huub Stevens hatte im Mittelfeld Vincent Kompany anstelle von Nationalspieler Trochowski aufgeboten und damit eine defensivere Taktik gewählt.

Die gefürchteten Angriffe der Gastgeber blieben so über weite Strecken aus, die Hamburger kontrollierten die Partie und ließen nur wenige Chancen zu. Erst in der 28. Minute kam der kroatische Meister durch Ognjen Vukojevic zum ersten Torschuss, der jedoch weit am Hamburger Gehäuse vorbeiflog.

Auf der anderen Seite war der HSV bei ihren Gegenangriffen stets gefährlich. So hatte David Jarolim in der 18. Minute Pech, als sein 20-Meter-Schuss nur an die Latte klatschte. In der 23. Minute wehrte der deutsche Torwart Georg Koch gerade noch eine Flanke von Jerome Boateng vor dem einköpfbereiten Ivica Olic ab. Wenig später verpasste Bastian Reinhardt mit einem Kopfball das Tor nur knapp. Koch verhinderte auch in der 38. Minute bei einem Schuss von Kompany die mögliche Hamburger Führung, als er den Ball mit den Fingerspitzen noch um den Pfosten drehte.

Die Gastgeber waren lediglich in der letzten Viertelstunde vor der Pause gefährlich. Nach dem Schuss von Vukojevic brannten die gefürchteten "Bad Blue Boys" in ihrer Fankurve hinter dem Tor von Frank Rost bengalische Feuer ab und warfen Rauchbomben in den Innenraum. Dies schien die Gastgeber tatsächlich zu beflügeln, die nun vor allem über die Außen gefährlich wirkten. Die größte Chance verhinderte Rost, der eine Minute vor der Pause einen Freistoß von Bosko Balaban sicher parierte.

Auch nach dem Wechsel bot sich zunächst das gleiche Bild. Angesichts der Führung des FC Basel gegen Brann Bergen suchte Zagreb noch nicht die bedingungslose Offensive, und der HSV kontrollierte die Partie. Dabei hatten die Norddeutschen ein weiteres Mal Pech, als Joris Mathijsen in der 61. Minute mit einem Kopfball erneut nur das Aluminium traf. Erst in der Schlussphase verstärkte Zagreb noch einmal den Druck. Marijo Mandzukic verpasste dabei mit einem Schuss aus 20 Metern das Hamburger Tor in der 74. Minute nur knapp.

© SID

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