Fußball Uefa-Cup
HSV will Niederlage gegen Thun vergessen machen

Ein zweites Mal will sich der Hamburger SV nicht vom FC Thun überrumpeln lassen. Nach dem 0:1 im Hinspiel der Uefa-Cup-Zwischenrunde in der Schweiz plant HSV-Trainer Thomas Doll im heutigen Rückspiel das Weiterkommen.

Dem Auftritt im Hinspiel soll die Wiedergutmachung und der Einzug ins Uefa-Cup-Achtelfinale folgen. Voller Zuversicht geht der Hamburger SV heute (18.30 Uhr/live im DSF) ins Zwischenrunden-Rückspiel gegen den FC Thun. "Wir werden eine Runde weitergehen", kündigt Trainer Thomas Doll an: "Im Hinspiel sind wir nur im zweiten Gang gefahren, jetzt werden wir in den sechsten hochschalten."

Bei der 0:1-Niederlage vor einer Woche fehlten noch Biss und Leidenschaft und die hochbezahlten Bundesligaprofis mussten erkennen, dass mit Schönspielerei allein auch der Sechste der Schweizer Liga nicht bezwungen werden kann. Doch der hart erkämpfte 2:1-Auswärtssieg am Sonntag bei Eintracht Frankfurt soll nun die Wende zum Besseren eingeleitet haben. "Es war wichtig, dass die Mannschaft dort eine Reaktion auf die Niederlage in Thun gezeigt hat", sagt Sportchef Dietmar Beiersdorfer: "Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir die Partie noch drehen."

Van der Vaart vor Comeback

Dabei soll möglicherweise sogar Rafael van der Vaart helfen. Der so sehr vermisste niederländische Spielmacher wird auf jeden Fall gegen Thun auf der Bank sitzen und damit sein Comeback nach zweieinhalb Monaten Zwangspause wegen eines Knöchelbruches geben. "Ich könnte mir gut vorstellen bei 1:0 reinzukommen und dann das entscheidende 2:0 zu machen", meinte der 23-Jährige. Er hat im Uefa-Cup immerhin vier von sieben HSV-Toren geschossen und war damit der Garant für das Vordringen in die Runde der letzten 32.

Ob van der Vaart tatsächlich schon zu einem Kurzeinsatz kommt, wird sicher auch vom Spielstand abhängen. Auf jeden Fall aber soll der Holländer wieder an die Mannschaft herangeführt werden. "Er soll Wettkampfpraxis bekommen", sagt Doll, "ich überlege, ihn ein paar Minuten einzusetzen, wir sollten ihm aber genügend Zeit geben, seine Sicherheit zu finden."

Prellung stoppt van Buyten nicht

Also müssen die Hamburger zunächst mal ohne ihren Superstar versuchen, das zu erwartende Schweizer Abwehrbollwerk zu überwinden. Die Hanseaten richten sich deshalb auf eine schwierige Geduldsprobe ein. "Vermutlich wird Thun sehr tief stehen und wenig Räume anbieten", erwartet Mannschaftskapitän Daniel van Buyten, der wahrscheinlich trotz einer schmerzhaften Prellung auflaufen wird.

© SID

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