Fußball Uefa-Cup
Leverkusen sichert sich souverän den Gruppensieg

Im Uefa-Cup-Match gegen den FC Zürich hat Bayer Leverkusen ein Offensiv-Feuerwerk entfacht und sich nach dem 2:5 in Bremen schadlos gehalten. Der Bundesligist sicherte sich durch den 5:0-Sieg den Sieg in der Gruppe E.

Bayer Leverkusen hat seinen Auswärtsfluch im Europacup eindrucksvoll besiegt und sich eine glänzende Ausgangsposition für die Zwischenrunde des Uefa-Pokals verschafft. Zum Abschluss der Gruppenphase gelang dem Bundesliga-Vierten ein 5:0 (2:0) beim FC Zürich. Durch den dritten Sieg im vierten Spiel sicherte sich Bayer, das bereits zuvor für die nächste Runde qualifiziert war, auf der Zielgeraden noch den Sieg in der Gruppe E, durch den der Werksklub im nächsten Durchgang einen ausgeschiedenen Verein aus der Champions League als Gegner verhinderte und zudem mit einem Auswärtsspiel in die folgenden K.o-Spiele startet.

Das Team von Trainer Michael Skibbe profitierte beim Sprung an die Tabellenspitze von einem 2:1-Sieg des FC Toulouse gegen den bisherigen Tabellenführer Spartak Moskau.

Die Treffer für Bayer erzielten vor 20 100 Zuschauern vor der Pause der Slowake Vratislav Gresko (19.) und der Russe Dmitri Bulykin (23.), die jeweils ihren ersten Pflichtspieltore für den Werksklub feiern durften. Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel gelang dem Schweizer Nationalspieler Tranquillo Barnetta, der in seiner Heimat Bayer als Kapitän anführte, mit seinem ersten Europacup-Treffer das 3:0, ehe Bulykin (57.) erneut erfolgreich war und Stefan Kießling (80.) mit seinem fünften Europacuptreffer in der laufenden Saison den Schlusspunkt markierte. Die Torschützen sorgten zudem für eine tolle Weihnachtsfeier des Klubs nach dem Spiel in einer Züricher Nobeldiskothek, zu der der Verein alle Mitarbeiter der Geschäftsstelle eingeflogen hatte.

Die Gäste, die von Beginn an auf Offensive setzten, hatten mit dem elfmaligen Schweizer Meister leichtes Spiel. Am Ende war der erste Auswärtssieg des Uefa-Cup-Siegers von 1988 im Europacup nach 18 erfolglosen Anläufen hochverdient. Am 1. Oktober 2002 hatte Bayer in der Partie beim israelischen Vertreter Maccabi Haifa (2:0) letztmals in der Fremde gewonnen. "Es ist an der Zeit, dass sich das ändert", hatte Bayer-Sportchef Rudi Völler nochmals kurz vor dem Anpfiff gefordert. Nach dem 2:5 zum Hinrunden-Abschluss bei Werder Bremen konnte Bayer die Forderungen Völlers mit dem höchsten Auswärtssieg seiner Europacup-Geschichte problemlos erfüllen und für einen gelungenen Jahresabschluss sorgen.

Auch ohne den verletzten Stammtorwart Rene Adler, der von Benedikt Fernandez problemlos ersetzt wurde, sowie den ebenfalls angeschlagenen Stammkräften Bernd Schneider und Arturo Vidal sowie den gesperrten Carsten Ramelow kamen die Gäste nie in Bedrängnis. Gresko verwandelte einen an Kießling verursachten Freistoß zum 1:0, vier Minuten danach nutzte der russische Nationalspieler Bulykin einen groben Fehler von FC-Kapitän Alain Rochat zum 2:0.

Anschließend hatte Zürichs Schlussmann Johnny Leoni Glück, dass ein Kopfball von Sergej Barbarez (34.) nur am Querbalken landete. Mit der Führung im Rücken dominierte Bayer das Spielgeschehen. Lediglich in der 37. Minute hatte der Schweizer Meister eine gute Gelegenheit, als Yassine Chikhaoui Bayer-Schlussmann Fernandez überwand, Karim Haggui aber noch vor der Torlinie retten konnte. Nach dem 3:0 von Barnetta, der hervorragend von Kießling in Szene gesetzt wurde, machte der starke Bulykin nach Vorarbeit von Simon Rolfes alles klar.

© SID

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