Fußball Uefa-Cup
Leverkusen will Pflichtsieg gegen Leiria

Das Hinspiel gegen Uniao Leiria entschied Bayer Leverkusen mit einem 3:1-Sieg klar für sich und hat sich somit Luft für das heutige Rückspiel in Portugal (22.15 Uhr) geschaffen. Für Bayer zählt nur das Weiterkommen.

Trotz zahlreicher Verletzter gibt es für Bayer Leverkusen heute nur eine denkbare Option: den Einzug in die Gruppenphase des Uefa-Cups. "Die Gruppenphase ist für uns sehr wichtig, damit unser Abschneiden in der letzten Saison auch belohnt wird. Wir sind noch nicht durch, aber ich bin vom Weiterkommen fest überzeugt", äußerte sich Trainer Michael Skibbe vor dem heutigen Erstrunden-Rückspiel beim portugiesischen Klub Uniao Leiria (22.15 Uhr/live im DSF) zuversichtlich, zumal seine Elf mit dem 3:1-Sieg vor zwei Wochen ein ordentliches Polster vorgelegt hatte.

Doch die personellen Sorgen sind seitdem nicht kleiner geworden. Der griechische Nationalspieler Theofanis Gekas laboriert an einem Bluterguss im Knie, den er sich im Spiel gegen Bayern München (0:1) zugezogen hat, und trat die Reise nach Portugal gar nicht erst an. Fraglich ist auch weiterhin der Einsatz von Nationalspieler Bernd Schneider, der im Hinspiel vor zwei Wochen eine Knieprellung erlitten hatte.

Sollte auch Schneider ausfallen, wird es für Leverkusen allmählich eng. Denn die Langzeitverletzten Carsten Ramelow, Jan-Ingwer Callsen Bracker (beide Meniskus-Operation), Paul Freier (Achillessehnenprobleme) und Ricardo Faty (Muskelverletzung) fallen genauso aus wie der gesperrte Vratislav Gresko.

So dürfte Sergej Barbarez - der Bosnier hatte zu Saisonbeginn seinen Stammplatz schon verloren - in Leiria zu seinem vierten Spiel in zwölf Tagen kommen. "Er ist immer noch in der Lage auf Topniveau Fußball zu spielen, auch mehrmals in kurzer Zeit", lobte Skibbe den 36-jährigen Bosnier, der entscheidenden Anteil am Leverkusener Aufschwung mit dem Sprung auf den vierten Tabellenplatz hat.

Und dieser soll im Estadio Dr. Magalhaes Pessoain in Leiria auch seine Fortsetzung finden, zumal "man doch im Hinspiel klar gesehen hat, dass wir die bessere Mannschaft sind" (Simon Rolfes). Einziger Wermutstropfen war, dass der Sieg gegen den Drittletzten der portugiesischen Liga viel zu niedrig ausgefallen war.

© SID

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