Fußball Uefa-Cup
Leverkusen zittert sich zum wichtigen Auftaktsieg

Bayer Leverkusen ist erfolgreich in die Gruppenphase des Uefa-Pokals gestartet. Gegen den FC Toulouse gewann der Bundesligist 1:0 (1:0). Für die am Ende glückliche Werkself traf Stefan Kießling in der 35. Minute.

Stefan Kießling hat Bayer Leverkusen einen Start nach Maß in die Uefa-Cup-Gruppenphase beschert. Der Nationalspieler erzielte den Siegtreffer zum allerdings äußerst glücklichen 1:0 (1:0) gegen den französischen Erstligisten FC Toulouse und verhalf dem Werksverein nach zuletzt vier Pflichtspielen ohne Sieg wieder zu einem Erfolgserlebnis.

Die drei Punkte waren um so wichtiger, zumal am nächsten Spieltag der Gruppe E (8. November) das schwere Gastspiel bei Spartak Moskau auf dem Programm steht. Im zweiten Gruppenspiel gewann der FC Zürich 2:1 beim tschechischen Meister Sparta Prag.

Kießling mit Treffer Nummer vier

Vor 15 276 Zuschauern in der Bayarena war Kießling in der 35. Minute nach einem Doppelpass mit Sergej Barbarez zur Stelle und markierte bereits seinen vierten Treffer in der laufenden Uefa-Cup-Saison. Der gebürtige Franke hatte schon mit drei Treffern in zwei Spielen gegen Uniao Leiria den Einzug in die Gruppenphase erst möglich gemacht. Allerdings ging dem Leverkusener Tor auf ein Handspiel von Kießling voraus, dass der schwedische Schiedsrichter Jonas Erikson nicht gesehen hatte.

"Ich bin mit Stefans Entwicklung sehr zufrieden. Er ist manchmal noch ein bisschen zu unökonomisch, er läuft zuviel und hat dann häufig nicht mehr die Kraft im Abschluss. In der zweiten Halbzeit war das Ergebnis sicherlich etwas glücklich, denn wir hatten gegen eine stark auftrumphende französische Mannschaft große Mühe. Aber wir sind froh über die ersten drei Punkte", erklärte Bayer-Trainer Michael Skibbe.

Im 128. Europapokalspiel der Vereinsgeschichte hatte Bayer gegen die von Sportdirektor Rudi Völler als stärksten Gruppengegner titulierten Franzosen aber große Probleme. Torchancen entwickelten sich meist nur nach Standardsituationen, ansonsten war das Leverkusener Spiel viel zu statisch und ideenlos. Anders dagegen die Franzosen, die durch schnell vorgetragene Konter immer wieder vor das Tor von Bayer-Schlussmann Rene Adler kam, allerdings im Torabschluss ihr Manko hatten.

Paulo Cesar hat Führung auf dem Fuß

So hätte der französische Cup-Sieger von 1957 bereits in der 14. Minute in Führung gehen müssen als Paulo Cesar aus halbrechter Position eine große Chance ungenutzt ließ. Kurz darauf sorgte Adler für eine Schrecksekunde, als er den Ball nach einer Ecke von Cesar nicht festhalten konnte und erst kurz vor der Linie unter Kontrolle brachte. Auf Leverkusener Seite hatte dagegen einzig Kießling noch eine gute Möglichkeit, als er den Ball an die Latte setzte.

Im zweiten Durchgang wurde die Leverkusener Führung von Minute zu Minute schmeichelhafter, nachdem die Gäste eine Reihe von Großchancen besaßen. So hatten Fode Mansare (57.), Fabinho (58.), Andre-Pierre Gignac (61.), Achille Emana sowie erneut Mansare (jeweils 63.) innerhalb von sieben Minuten fünf hochkarätige Torchancen. Auf der Gegenseite waren dagegen gefährliche Aktionen im Leverkusener Spiel zu dieser Zeit Fehlanzeige. Vor allem Mittelstürmer Theofanis Gekas wirkte einmal mehr wie ein Fremdkörper und wurde folgerichtig nach gut einer Stunde ausgewechselt.

© SID

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