Fußball Uefa-Cup
Luft für „Trap“ wird immer dünner

Nach einem peinlichen und leblosen Auftritt stehen der VfB Stuttgart und sein Trainer Giovanni Trapattoni mehr denn je vor einer ungewissen Zukunft. Der angeschlagene Fußball- Bundesligist setzte seine Pannenserie vor heimischer Kulisse am Donnerstag mit einem 0:2 (0:1) gegen Schachtjor Donezk fort und muss um das Weiterkommen im UEFA-Cup bangen.

HB STUTTGART. Zwei Wochen nach dem Auftaktsieg in Rennes verspielten die Schwaben leichtfertig ihre gute Ausgangsposition in der Gruppe G und stehen nun am 24. November bei PAOK Saloniki wieder unter Zugzwang. Zudem heizten sie mit der gezeigten Leistung auch die Diskussionen um ihren italienischen Star-Coach weiter an.

„Das war eine absolute Katastrophe. Null Einstellung, null Laufbereitschaft. Mehr kann ich nicht dazu sagen“, meinte Mittelfeldspieler Christian Tiffert selbstkritisch. Trapattoni stellte in seiner Mannschaft „Angst“ fest. Er betonte zugleich, dass er keine personellen Konsequenzen in eigener Sache ziehen wird: „Ich werde hier auf keinen Fall aufgeben.“

Die 15 200 Zuschauer im spärlich gefüllten Gottlieb-Daimler- Stadion quittierten die blamable Vorstellung des seit dem 25. September zuhause sieglosen VfB mit einem gellenden Pfeifkonzert. Dagegen kann der ukrainische Meister, für den Fernandinho (31.) und Ciprian Marica (82.) die Tore erzielten, nach zwei Siegen schon mit der Runde der letzten 32 planen.

Wie so oft in dieser Saison und gerade zuhause zeigte sich der VfB nicht in der Lage, gegen einen defensiv ausgerichteten Kontrahenten das Spiel zu machen. Im Mittelfeld fehlte ein Denker und Lenker, ein Flügelspiel fand praktisch nicht statt, das Tempo war viel zu niedrig. Quer durch alle Mannschaftsteile agierten die Schwaben ohne Zusammenhalt, ohne Ideen und ohne Leidenschaft. Mit zunehmendem Spielverlauf wurden die VfB-Fans unruhiger, und begleiteten die zahlreichen Fehlpässe der Stuttgarter mit einem gellenden Pfeifkonzert.

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