Fußball Uefa-Cup
Moskau und Bordeaux mit Nullnummern

In den Hinspielen der dritten Runde des Uefa-Cups haben die Champions-League-"Absteiger" Zska Moskau, AEK Athen, Schachtjor Donezk und Girondins Bordeaux schwache Heimvorstellungen abgeliefert.

Nach schwachen Heimauftritten müssen vier "Absteiger" aus der Champions League um den Einzug in das Uefa-Pokal-Achtelfinale bangen. Zska Moskau, AEK Athen, Schachtjor Donezk und Girondins Bordeaux verpassten in ihren Drittrunden-Hinspielen am Mittwoch eine gute Ausgangsposition für die Rückspiele am 22. Februar. Nur Benfica Lissabon (1:0 gegen Dinamo Bukarest) und der deutsche Vizemeister Werder Bremen mit dem 3:0-Sieg über Ajax Amsterdam sorgten für rühmliche Ausnahmen.

Moskau, Titelträger von 2005, kam gegen den israelischen Vertreter Maccabi Haifa nicht über ein 0:0 hinaus, Bordeaux (gegen CA Osasuna) lieferte ebenfalls eine "Nullnummer" ab und steht am kommenden Donnerstag auswärts unter Druck. Der ukrainische Meister Donezk spielte nur 1:1 gegen den französischen Schalke-Bezwinger AS Nancy, Athen verlor sogar mit 0:2 gegen Paris St. Germain.

Moskau hatte allerdings wie Livorno Calcio keinen echten Heimvorteil. Zska wich aufgrund der eisigen Kälte in der russischen Hauptstadt nach Wladikawkas aus, während Livorno (1:2 gegen Espanyol Barcelona) nach der Welle der Gewalt im italienischen Fußball wie in der Liga ein "Geisterspiel" absolvieren musste. Das Stadion Armando Picchi genügt nicht den neuen Sicherheitsanforderungen der Regierung Prodi.

Tel Aviv sorgt für Überraschung

Für die Überraschung des Tages sorgte Hapoel Tel Aviv, das den schottischen Rekordmeister Glasgow Rangers 2:1 bezwang. Fenerbahce Istanbul erkämpfte sich nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand noch ein 3:3 gegen den niederländischen Ehrendivisionär AZ Alkmaar.

In den weiteren fünf Begegnungen am Donnerstag muss unter anderem der spanische Titelverteidiger FC Sevilla mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Andreas Hinkel bei Steaua Bukarest antreten.

Tottenham Hotspur ist als einziger Klub kampflos für das Achtelfinale qualifiziert. Die Spurs profitierten vom Ausschluss Feyenoord Rotterdams nach den schweren Ausschreitungen niederländischer Hooligans in Nancy am 30. November 2006. Die Runde der letzten 16 wird am 8. und 15. März ausgetragen.

© SID

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