Fußball Uefa-Cup
Nicu und Cicero knacken das irische Bollwerk

Hertha BSC Berlin steht dank eines 2:0 (0:0) gegen die Iren von St. Patrick's Athletic vor dem Einzug in die Uefa-Cup-Gruppenphase. Nicu und Cicero sorgten für klare Verhältnisse.

Hertha BSC Berlin hat dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit im Uefa-Cup einen Auftakt-Erfolg gefeiert und besitzt nun gute Chancen auf den Einzug in die Gruppenphase. Das Team von Trainer Lucien Favre bezwang im Hinspiel der ersten Hauptrunde den irischen Vizemeister St. Patrick's Athletic verdient mit 2:0 (0:0) und verbuchte den ersten Sieg im Uefa-Cup seit knapp drei Jahren (1:0 beim Halmstads BK am 20. Oktober 2005).

Favre: "Das 2:0 ist ein gutes Ergebnis"

Die Tore gegen den siebenmaligen irischen Meister erzielten Maximilian Nicu in der 50. und Cicero in der 76. Minute. Im Rückspiel in zwei Wochen in Dublin reicht der Hertha nun ein Unentschieden, um in die am 23. Oktober startende Gruppenphase einzuziehen. "Das 2:0 ist ein gutes Ergebnis, ich hätte auch mit einem 1:0 leben können. Wichtig ist, dass wir kein Gegentor bekommen haben. Aber wir sind noch nicht durch. Die kommen wie Verrückte", sagte Coach Favre zu den Iren, und Nationalspieler Arne Friedrich erklärte: "2:0 ist ein gutes Polster. Es ging nicht um einen Schönheitspreis.'

Vor nur 13 045 Zuschauern im Olympiastadion dominierten die Gastgeber die Partie gegen das defensiv eingestellten Team aus dem Stadtteil Inchicor der irischen Hauptstadt Dublin. Die Berliner, die auf Patrick Ebert (Leistenprobleme) und Raffael, der während des Spiel bei der Geburt seines Sohnes weilte, verzichten mussten, hatten zu Beginn gleich doppelt Pech: Erst ahndete Schiedsrichter Tomasz Mikulski (Polen) ein Handspiel im Strafraum von Gästeabwehrspieler Jason Gavin (3.) nicht. Dann vergab Marko Pantelic (14.) die große Chance zur Führung. Der serbische Torjäger scheiterte nach schönem Doppelpass mit Lukasz Piszczek aus kurzer Distanz an Athletic's-Keeper Barry Ryan.

Mehr Laufbereitschaft nach der Pause

Anschließend tat sich das bis zum generischen Strafraum überlegene Favre-Team gegen den kompakt stehenden Tabellenzweiten Irlands schwer. Die Gastgeber, die sich in der Qualifikation gegen Nistru Otaci (Moldawien) und NK Ljubljana (Slowenien) durchgesetzt hatten, ließen bei ihren Offensivbemühungen noch die nötige Entschlossenheit vermissen.

Zur zweiten Halbzeit brachte Coach Favre in Nicu und Fabian Lustenberger zwei frische Kräfte, was dem Berliner Spiel sichtlich gut tat. Die Hausherren zeigten wesentlich mehr Laufbereitschaft und gingen verdient durch Mittelfeldspieler Nicu in Führung. Der Neuzugang traf nur vier Minuten nach seiner Einwechslung mit einem sehenswerten Volleyschuss. Der Treffer sorgte für zusätzliche Sicherheit bei der Hertha, die durch den Brasilianer Cicero verdientermaßen erhöhen konnten. Der Brasilianer musste einen abgefälschten Schuss von Andrej Woronin nur noch einschieben.

© SID

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