Fußball Uefa-Cup
Partizan wehrt sich gegen Uefa-Pokal-Sperre

Partizan Belgrad nimmt die einjährige Uefa-Pokal-Sperre nicht kommentarlos hin. "Wir haben uns zu einem Einspruch entschieden, den wir fristgerecht einreichen werden", erklärte Klubsprecher Marko Vjetrovic.

Für Partizan Belgrad ist das letzte Wort in Sachen Uefa-Pokal-Sperre noch nicht gesprochen. Der frühere Europapokal-Finalist wird Einspruch gegen das Urteil einlegen. "Wir haben die schriftliche Begründung für den Ausschluss erhalten und haben uns zu dem Einspruch entschieden, den wir in den kommenden drei Tagen fristgerecht einreichen werden", erklärte Klubsprecher Marko Vjetrovic.

Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union Uefa hat die Sanktion gegen Partizan Belgrad wegen wiederholter Ausschreitungen seiner Fans ausgesprochen. Der frühere Klub des deutschen Trainers Lothar Matthäus muss außerdem umgerechnet gut 30 000 Euro Geldstrafe bezahlen.

Im Uefa-Cup-Qualifikationsspiel beim bosnischen Verein NK Zrinjski Mostar am 19. Juli (6:1) hatten Hooligans des serbischen Traditionsvereins im Stadion randaliert und damit eine Unterbrechung von rund zehn Minuten erzwungen. 36 Personen wurden verletzt, sechs Randalierer verhaftet. Das Rückspiel, das nun nicht mehr ausgetragen wird, hätte am 2. August stattfinden sollen. Mostar hat damit die zweite Runde erreicht.

Erst am 11. Juli hatte die Uefa nach ähnlichen Vorfällen den achtmaligen polnischen Meister Legia Warschau für zwei Spielzeiten von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.

© SID

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