Fußball Uefa-Cup
Schaaf: "Wir haben alle Fehler gemacht"

Nach dem bitteren Aus von Werder Bremen im Halbfinale des Uefa-Pokals stand Thomas Schaaf im Interview Rede und Antwort. "Es hätte interessant werden können", sagte der Trainer nach der Niederlage gegen Espanyol.

Werder Bremen hat das "Wunder von der Weser" deutlich verpasst und ist im Halbfinale des Uefa-Pokals durch eine 1:2-Heimniederlage gegen den spanischen Erstligisten Espanyol Barcelona sang- und klanglos ausgeschieden. Nach der Enttäuschung hat sich Trainer Thomas Schaaf im Interview gestellt und sich unter anderem zum Platzverweis gegen Miroslav Klose, der Torhüterdiskussion sowie dem Meisterschaftskampf geäußert.

Frage: "Warum ist gegen Espanyol Barcelona ein erneutes Werder-Wunder ausgeblieben?"

Thomas Schaaf: "Weil wir alle Fehler gemacht haben. So wie die Mannschaft am Anfang gespielt hat, hätte es interessant werden können. Durch den Platzverweis sind wir natürlich in eine noch misslichere Lange geraten. Die Mannschaft ist dennoch weiter mutig ihren Weg gegangen, deshalb ganz pauschal ein großes Kompliment."

Frage: "Gilt das auch für Miroslav Klose und dessen Schwalbe, die letztendlich zur Gelb-Roten Karte führte?"

Schaaf: "Wenn ich sage, dass alle Fehler gemacht haben, ist auch der Schiedsrichter dabei. Wenn man seine Entscheidungen insgesamt betrachtet, bin ich nicht zufrieden. Ich weiß nicht, ob er sich immer seiner Verantwortung bewusst war."

Frage: "Dem 1:1-Ausgleichstor ging ein Patzer von Torhüter Andreas Reinke voraus. Wird nun Tim Wiese in der Bundesliga am Sonntag bei Hertha BSC Berlin ins Werder-Tor zurückkehren?"

Schaaf: "Dazu gebe ich jetzt keine Stellungnahme ab. Sicher hat uns das Gegentor viel Kraft gekostet und viel Mut genommen. Ich denke, dass Andi lieber fehlerfrei gespielt hätte. Er wird selbst traurig sein, dass diese Situation geschehen ist, aber wir müssen damit leben."

Frage: "Muss man in Bremen auch damit leben, dass es von Woche zu Woche schwieriger wird, den Meistertitel zu holen?"

Schaaf: "Natürlich ging das Spiel gegen Barcelona an die Substanz. Aber wir werden jetzt den Akku für Berlin so schnell wie möglich aufladen. Ich hoffe auf eine Trotzreaktion, auf eine Mischung aus ein bisschen Wut und Frust."

© SID

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