Fußball Uefa-Cup
Schalke trifft auf Nancy, Hertha gegen Odense BK

Hertha BSC Berlin muss in der ersten Runde des Uefa-Cups gegen Odense BK antreten. Der FC Schalke 04 trifft auf AS Nancy, Frankfurt spielt gegen Bröndby IF, Bayer Leverkusen misst sich mit dem FC Sion.

Unbequem, attraktiv aber schlagbar: Das Quartett aus der Bundesliga hat für die erste Hauptrunde des Uefa-Cup Glückslose gezogen. Die Auslosung der Qualifikationsduelle für die lukrative Gruppenphase (14. und 28. September) im Grimaldi-Forum in Monte Carlo am Freitag bescherte den deutschen Vertretern zwei Duelle mit dänischen Klubs, ein Treffen mit einem französischen sowie eine Auseinandersetzung mit einem Schweizer Team.

Schalke 04, das den Uefa-Cup 1997 gewonnen hat, trifft auf den französischen Ligapokalsieger AS Nancy, aktuell Zwölfter der Ligue 1. In der letzten Saison scheiterten die Knappen zunächst in der Champions League, kamen dann aber ins Halbfinale des Uefa-Cup, wo sie gegen den späteren Sieger FC Sevilla ausschieden (0:0/0:1 n.V.).

Slomka: "Nancy ist ein gefährlicher Gegner"

"Nancy ist ein gefährlicher Gegner", sagte Schalke-Trainer Mirko Slomka: "Frankreich steht für technisch starken Fußball, deshalb müssen wir sehr wachsam sein." Manager Andreas Müller nannte es "für den Verein sehr schön, dass wir zum ersten Mal in unserer Europapokal-Geschichte nach Frankreich kommen. Sportlich erwarte ich zwei interessante Spiele. Das wird eine enge Geschichte."

Hertha BSC Berlin bekommt es mit Odense BK zu tun. Das Team war in der vergangenen Saison Dritter in Dänemark, ist derzeit nach vier Spielen aber nur Siebter. "Das Los ist sowohl in sportlicher als auch in finanzieller Sicht interessant", sagte Hertha-Manager Dieter Hoeneß: "Der Gegner ist attraktiv, war aber sicher nicht das schwerste Los im Topf."

Götz: "Gegner, den man kennt"

Trainer Falko Götz sprach von einem "Gegner, den man kennt. Da werden wir uns strecken müssen, aber das ist mir ganz recht so." Hertha hatte sich in der zweiten Runde der Qualifikation gegen Ameri Tiflis aus Georgien (1:0/2:2) durchgesetzt. Im letzten Jahr überstand Berlin die Gruppenphase, schied dann aber gegen Rapid Bukarest aus (0:1/0:2).

Wie die Haupstädter trifft auch Eintracht Frankfurt auf einen Vertreter aus Dänemark: Bröndby Kopenhagen. Vorstandsboss Heribert Bruchhagen sprach von einem "guten Los. Wir haben sportlich eine Chance und Kopenhagen ist für unsere Fans gut zu erreichen." Trainer Friedhelm Funkel dagegen meinte: "Das ist ein schweres Los. Aber wir werden alles geben, um in die Gruppenphase einzuziehen."

Frankfurts Rückkehr auf europäische Bühne

Für die Eintracht, die den Uefa-Cup 1980 gewann, ist es die erste Teilnahme am Europapokal seit der Saison 1994/95. Damals zogen die Hessen im Viertelfinale des Uefa-Cup gegen Juventus Turin den Kürzeren (1:1/0:3). 1990 scheiterte Frankfurt an Bröndby (0:5/4:1).

Bayer Leverkusen muss gegen den Schweizer Pokalsieger FC Sion ran - eine lösbare Aufgabe für den Uefa-Cup-Sieger von 1988, da Sion erst in die erste Schweizer Liga aufgestiegen ist. Im Vorjahr schied Bayer jedoch in der ersten Hauptrunde gegen Zska Sofia aus (0:1/0:1).

Holzhäuser: "Ich bin zufrieden mit dem Los"

"Ich bin zufrieden mit dem Los. Es ist gut, dass wir zuerst auswärts antreten. Die Schweizer sind in ihrer Liga gut gestartet und sind sicherlich zu beachten. Aber insgesamt denke ich, ist es eine machbare Aufgabe", sagte Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser.

Insgesamt treffen 80 Teams aufeinander. Die 40 Sieger ziehen in die acht Gruppen zu je fünf Mannschaften ein. Dort trifft jedes Team nur einmal auf jeden seiner vier Gegner. Die besten drei Klubs jeder Staffel und die Dritten aus den acht Gruppen der Champions League - also insgesamt 32 Vereine - qualifizieren sich für die K.o.-Runde. Das Finale steigt am 16. Mai im Glasgower Hampden Park.

© SID

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