Fußball Uefa-Cup
Sextett darf jubeln, die Roma blamiert sich

Zum Abschluss der vierten Spieltags in der Uefa-Cup-Gruppenphase haben sechs weitere Teams vorzeitig den Einzug in die nächste Runde geschafft. Roter Stern Belgrad überraschte derweil mit einem 3:1 über den AS Rom.

Lewski Sofia, Schachtjor Donezk, Rapid Bukarest, Zenit St. Petersburg und der FC Sevilla haben am Donnerstag ebenso wie der spielfreie VfB Stuttgart die Zwischenrunde im Uefa-Cup erreicht. Die Mannschaft von Trainer Giovanni Trapattoni profitierte am vierten Spieltag der Gruppenphase von den Niederlagen des griechischen Vertreters Paok Saloniki und des französischen Klubs Stade Rennes. Saloniki unterlag in Bukarest 0:1 (0:1), Rennes verlor 0:1 (0:1) gegen Donezk.

Sofia zog hingegen durch einen 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Olympique Marseille in die Runde der letzten 32 Mannschaften ein, Sevilla besiegte Vitoria Guimaraes 3:1 (3:1). St. Petersburg genügte hingegen ein 1:1 (1:1) bei Besiktas Istanbul, bei denen Ailton in der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde.

Titelverteidiger Moskau vor dem Aus

Unterdessen steht Titelverteidiger Zska Moskau nach einer 0:1 (0:0)-Niederlage bei Dinamo Bukarest vor dem Aus. Der russische Meister ist am abschließenden Spieltag zudem spielfrei und muss nun hoffen, dass Bukarest in Marseille verliert, und Heerenveen gegen Sofia nicht gewinnt.

Für eine Überraschung sorgte indes in Gruppe E der serbische Vertreter Roter Stern Belgrad, der Italiens Ex-Meister AS Rom mit 3:1 besiegte und dank des ersten "Dreiers" wieder Chancen auf das Weiterkommen hat. Nikola Zigic (2.) und Milan Purovic (77.) trafen für die Hausherren, Shabani Nonda hatte zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen. In der Schlussphase scheiterte Roma-Star Antonio Cassano bei einem Strafstoß mit einem überheblichen Lupfer.

Feld der letzten 32 nimmt Konturen an

Am Mittwoch waren bereits Lokomotive Moskau, Litex Lowetsch, AZ Alkmaar und der ehemalige Europapokalsieger Steaua Bukarest weiter gekommen. Zuvor hatten bereits der FC Middlesbrough, Racing Straßburg und Marseille die Gruppenphase überstanden.

Aus der Champions League stehen bereits der FC Brügge, Rosenborg Trondheim und Betis Sevilla als Teilnehmer der nächsten Runde fest, während Hertha BSC Berlin (gegen Steaua Bukarest) und dem Hamburger SV (gegen Slavia Prag) am letzten Spieltag (14./15. Dezember) ein Unentschieden für das Weiterkommen genügen würde.

© SID

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