Fußball Uefa-Cup: Stuttgart im Uefa-Cup vor dem Aus

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Stuttgart im Uefa-Cup vor dem Aus

Bundesligist VfB Stuttgart hat im Hinspiel der Zwischenrunde des Uefa-Pokals vor eigener Kulisse eine 1:2-Pleite gegen den FC Middlesbrough kassiert. Den Ehrentreffer für die Schwaben erzielte Danijel Ljuboja (86.).

Die Krise bei Bundesligist VfB Stuttgart hält auch unter dem neuen Trainer Armin Veh an. Die Schwaben unterlagen im Hinspiel der Uefa-Cup-Zwischenrunde 1:2 (0:1) gegen den englischen Premier-League-Klub FC Middlesbrough und haben damit nicht nur eine fast aussichtslose Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Donnerstag, sondern müssen zudem weiter auf den ersten Erfolg nach der Winterpause warten. Jimmy Floyd Hasselbaink (20.) und Stuart Parnaby (46.) besiegelten die Stuttgarter Pleite. Erst in der 86. Minute machte der Serbe Danijel Ljuboja mit einem direkt verwandelten Freistoß die Partie noch einmal spannend. Für die Gäste war es das erste Gegentor im laufenden Wettbewerb.

Vor 21 000 Zuschauern im Gottlieb-Daimler-Stadion, die trotz einer kurzzeitgen Evakuierung wegen eines falschen Feueralarms rund 30 Minuten vor der Partie den rechtzeitigen Anpfiff erlebten, erarbeitete sich der VfB in der Anfangsphase eine Feldüberlegenheit. Das Team von Veh, der auf den verletzten Nationalspieler Andreas Hinkel (Zerrung) verzichten musste, ließ deutlich mehr Engagement als unter dessen Vorgänger Giovanni Trapattoni erkennen. Als Ergebnis der Bemühungen standen zu Beginn des Spiels drei gute Möglichkeiten zu Buche.

Doch weder Ljuboja (2./18.) noch der dänische Stürmerstar Jon Dahl Tomasson (16.) konnten die sich bietenden Chancen nutzen. Dagegen ließ sich Gäste-Angreifer Hasselbaink nicht zweimal bitten. Nach einem schweren Fehler des Stuttgarter Abwehrchefs Fernando Meira erzielte der frühere niederländische Nationalspieler die zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte Führung für die Engländer.

Im Anschluss an den Rückstand waren die Schwaben erkennbar geschockt. Mit den kopflosen Angriffsbemühungen des VfB hatte die dicht gestaffelte Defensive des Tabellen-16. der Premiere League keine Probleme.

Nach dem Seitenwechsel schienen die Stuttgarter Profis mit ihren Gedanken noch in der Kabine zu sein. Die komplette Defensive ließ sich von Mittelfeldspieler George Boateng düpieren und Parnaby konnte völlig freistehend vollenden. Nach diesem Gegentreffer war der VfB völlig von der Rolle. Zusätzlich verunsichert durch die Missfallensbekundungen der eigenen Fans brachten die Stuttgarter beim internationalen Debüt von Veh bis auf den Anschlusstreffer kaum etwas zustande.

© SID

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