Fußball Uefa-Cup: Stuttgart trotz Sieg im Uefa-Pokal ausgeschieden

Fußball Uefa-Cup
Stuttgart trotz Sieg im Uefa-Pokal ausgeschieden

Trotz einer engagierten Vorstellung und eines 1:0-Erfolges beim FC Middlesbrough ist der VfB Stuttgart im Uefa-Pokal ausgeschieden. Die 1:2-Hinspielniederlage konnten die tapfer kämpfenden Schwaben nicht wettmachen.

Im englischen Dauerregen hat der VfB Stuttgart trotz eines Sieges das "Wunder von Middlesbrough" und den Sprung ins Achtelfinale des Uefa-Cups verpasst. Die Schwaben gewannen eine Woche nach der Heimspielpleite (1:2) zwar das Rückspiel beim englischen Premier-League-Klub FC Middlesbrough mit 1:0 (1:0), mussten sich aber wegen des weniger erzielten Auswärtstores von der internationalen Bühne verabschieden.

Vor 24 000 Zuschauern im Riverside-Stadium reichte der Treffer von Christian Tiffert (13.) letztlich nicht für den Einzug in die Runde der letzten 16. Trotzdem holte sich das Team des neuen Trainers Armin Veh durch eine starke kämpferische und spielerische Leistung auf dem völlig durchweichten Platz viel Selbstvertrauen für die Bundesliga.

Stuttgart ersatzgeschwächt

Vier Tage nach dem ersten Bundesliga-"Dreier" unter Veh musste Stuttgart neben den Abwehrspezialisten Fernando Meira (Gelb-Sperre) und Martin Stranzl (Muskelfaserriss) kurzfristig auch noch Stürmer Jon Dahl Tomasson ersetzen. Der dänische Nationalspieler fiel wegen einer erneut aufgebrochenen Rippenverletzung aus.

Doch angetrieben von der einzigen Spitze Danijel Ljuboja war der Bundesliga-Sechste von Beginn an die klar dominierende Mannschaft und erarbeitete sich gute Chancen. Nachdem Ljuboja mit einem Schlenzer am australischen Nationalkeeper Mark Schwarzer gescheitert war (5.), setzte der Serbe zwei Minuten später einen Freistoß aus 17 Metern nur knapp neben das englische Gehäuse.

Verdiente VfB-Führung

Bezeichnenderweise leistete der emsige Ljuboja auch die Vorarbeit für die verdiente VfB-Führung, die Tiffert mit einem unhaltbaren Schuss aus zwöf Metern perfekt verwertete. Die zuletzt dreimal in Folge siegreichen Gastgeber enttäuschten auch in der Folge und prüften Stuttgarts Nationalkeeper Timo Hildebrand in der ersten Halbzeit kein einziges Mal ernsthaft.

Dafür musste der 26-jährige Schlussmann nach dem Wechsel einige Male zittern - zum Beispiel, als Markus Babbel für ihn auf der Linie nach einem Schuss des Spaniers Gaizka Mendieta in höchster Not rettete (64.). Doch auch die Hereinnahme von Joker Mario Gomez als zweitem Stürmer kurz darauf brachte letztlich nicht mehr das notwendige zweite Tor.

© SID

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