Fußball Uefa-Cup: Uefa-Pokal: Hertha scheitert an Rapid Bukarest

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Uefa-Pokal: Hertha scheitert an Rapid Bukarest

Der kriselnde Bundesligist Hertha BSC Berlin hat sich aus dem internationalen Wettbewerb verabschiedet und wartet weiter auf die Wende. Die Mannschaft von Trainer Falko Götz verlor auch das Rückspiel der dritten Runde im Uefa-Pokal beim dreimaligen rumänischen Meister Rapid Bukarest 0:2 (0:0), nachdem bereits das Hinspiel in der vergangenen Woche mit 0:1 verloren gegangen war. Daniel Niculae (54.) und Mugurel Buga (74.) zerstörten mit ihren Toren alle Berliner Hoffnungen auf ein kleines Fußballwunder vor 16 300 Zuschauern im ausverkauften Stanescu-Stadion.

Hertha-Trainer Falko Götz, für den die Luft nach nunmehr elf Pflichtspielen ohne Sieg immer dünner wird, plagten große Personalsorgen. Gleich neun Spieler standen verletzungsbedingt oder wegen Sperren nicht zur Verfügung. So kam unverhofft Amateur Andreas Schmidt zu einem Einsatz von Beginn an. Der frühere Profi machte seine Sache als Abfangjäger vor der Abwehr gut und gewann zahlreiche Zweikämpfe. Auch der Rest der Mannschaft zeigte sich im Duell mit dem direkten Gegenspieler zunächst deutlich verbessert im Vergleich zum Hinspiel.

Chancenverwertung das Manko

Der Wille der Mannschaft war erkennbar, einige gute Möglichkeiten die Konsequenz. Doch die Chancenverwertung bleibt ein großes Manko der Berliner, die wie gegen Schalke mit zwei Spitzen auflief. Das Sturmduo Vaclav Sverkos und Solomon Okoronkwo vergab auch beste Gelegenheiten.

Die wegen der zahlreichen Ausfälle zwangsläufig abermals umgestellte Viererkette wirkte zunächst recht stabil, ließ aber die eine oder andere Unsicherheit erkennen. Vor allem der angeschlagene Dick van Burik tat sich schwer. Dementsprechend kamen auch die Gastgeber, die in zuvor fünf Uefa-Pokalheimspielen zwölf Mal getroffen und kein Gegentor kassiert hatten, zu diversen Gelegenheiten, brachten Hertha-Schlussmann Christian Fiedler vor der Pause aber nicht ernsthaft in Bedrängnis.

Das änderte sich nach dem Wechsel. Erst schob Buga nach einem Fehler von van Burik den Ball am linken Pfosten vorbei (51.), doch drei Minuten später zielte Niculae besser und brachte die Rumänen mit seinem siebten Treffer im Wettbewerb in Führung (54.). Das Tor beflügelte die Rumänen, die Verunsicherung bei den Berliner wurde dagegen größer, das 0:2 durch Buga war die Folge.

© SID

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