Fußball Uefa-Cup
Werder gegen Milan, VfB trifft auf St. Petersburg

In der Runde der letzten 32 im Uefa-Cup trifft Bremen auf den AC Mailand, Stuttgart auf St. Petersburg. Wolfsburg spielt gegen Paris St. Germain, der HSV gegen NEC Nijmegen.

Werder Bremen hat in der Runde der letzten 32 im Uefa-Cup mit dem AC Mailand ein Starensemble mit Champions-League-Format gezogen. Die Norddeutschen hat es von den vier deutschen Teams damit am härtesten getroffen. Der VfB Stuttgart hat in Titelverteidiger Zenit St. Petersburg zwar ebenfalls ein Top-Team bekommen, kann aber zunächst auswärts antreten. Beim Hamburger SV und dem VfL Wolfsburg herrschte dagegen Zufriedenheit. Die Hanseaten reisen zunächst zum NEC Nijmegen in die niederländische Heimat von Trainer Martin Jol, Wolfsburg zu Paris St. Germain. Die Spiele werden am 18./19. und 26. Februar ausgetragen.

Für Werder Bremen geht die Champions League gefühlt weiter. In dem siebenmaligen Titelträger aus Mailand haben die Grün-Weißen den absoluten Topfavoriten zugelost bekommen. Das All-Star-Team aus der Lombardei wurde in der Gruppenphase allerdings vom VfL Wolfsburg auf Platz zwei verwiesen.

"Das ist nicht das schlechteste Los, das wir bekommen konnten. Da merkt man ja gar nicht, dass wir aus der Champions League ausgeschieden sind", meinte Trainer Tomas Schaaf, "über die Mannschaft, ihre Spieler und ihre Stärken muss man nicht viele Worte verlieren". In vier Spielen im Cup der Landesmeister und in der Champions League 1989 und 1994 konnte Werder nicht gegen den 17-maligen italienischen Meister gewinnen. "Da sind schon noch einige Erinnerungen bei mir vorhanden", meint Schaaf, "erstes Ziel muss es sein, diesmal erfolgreicher abzuschneiden als damals."

Sehr entspannt nahm Trainer Felix Magath vom VfL Wolfsburg die Nachricht von der Reise in die französische Hauptstadt auf. Ein attraktiver Name, der dennoch machbar erscheint. "Paris St. Germain ist ein großer Klub, gewiss ein attraktives Los. Da wir uns durch den Gruppensieg das Heimrecht im Rückspiel erarbeitet haben, sehe ich gute Chancen auf ein Weiterkommen", so Magath.

Im Gegensatz zum letzten Jahr, als Bayer Leverkusen im Achtelfinale den HSV eliminierte, bleibt der Bundesliga in diesem Jahr in ebenfalls ausgelosten Runde der letzten 16 Teams (12. und 18./19. März 2009) auf jeden Fall ein internes Duell erspart. Werder würde auf Piräus oder St. Etienne treffen, der HSV auf Bordeaux oder Galatasaray Istanbul. Wolfsburg würde zunächst auswärts im portugiesischen Braga oder Lüttich antreten und Stuttgart in Posen oder Udine.

Im Achtelfinale (12. März und 18./19. März)) kommt es zu folgenden Duellen: Sieger Werder Bremen Mailand-AC - Sieger Olympiakos Piräus-AS St. Etienne, Sieger Lech Posen-Udinese Calcio - Sieger Zenit St. Petersburg-VfB Stuttgart, Sieger Paris St. Germain Wolfsburg-VfL - Sieger Sporting Braga-Standard Lüttich, Sieger NEC Nijmegen SV-Hamburger - Girondins Bordeaux-Galatasaray Istanbul, Sieger Aston Villa-Zska Moskau - Sieger Schachtjor Donezk Hotspur, -Tottenham Sieger Dynamo Kiew Valencia-FC - Sieger Sampdoria Genua-Metalist Charkow, Sieger FC Kopenhagen City-Manchester - Sieger Aalborg BK - Deportivo La Coruna, Sieger Olympique Marseille-Twente Enschede - Sieger AC Florenz-Ajax Amsterdam

© SID

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