Fußball Uefa-Cup
Werder trotz Verletzungssorgen optimistisch

Obwohl Werder Bremen vor dem Achtelfinal-Rückspiel im Uefa-Cup heute gegen Celta Vigo zahlreiche Ausfälle zu beklagen hat, ist Trainer Thomas Schaaf zuversichtlich: "Wir nehmen das an und machen uns nicht verrückt."

Die Verletztenliste von Werder Bremen vor dem heutigen Rückspiel im Uefa-Cup-Achtelfinale gegen Celta Vigo (20.45 Uhr/live im ZDF) ist lang. Neben Frank Baumann und Tim Borowski, die länger ausfallen, sind auch die Stürmer Miroslav Klose und Hugo Almeida lädiert. Trotzdem zeigt sich Coach Thomas Schaaf zuversichtlich: "Wir nehmen das an und machen uns nicht verrückt. Und wir bringen schon elf Mann zusammen", bleibt Werders Trainer gelassen.

"Wir haben die bessere Mannschaft"

Schaafs Gelassenheit nährt sich aber auch aus dem 1:0-Hinspielsieg in der vergangenen Woche. In der galicischen Hafenstadt reichte den Hanseaten eine bestenfalls durchschnittliche Leistung zum Auswärtssieg. Werder-Sportdirektor Klaus Allofs: "Grundsätzlich haben wir ganz sicher die bessere Mannschaft. Selbst bei einem 0:0 in Vigo wäre ich sicher gewesen, dass wir das Viertelfinale erreichen."

Zudem arbeitet die medizinische Abteilung daran, Klose und Almeida doch noch fit zu bekommen. WM-Torschützenkönig Klose, der beim 1:1 der Norddeutschen im Bundesliga-Gipfel bei Rekordmeister Bayern München am Sonntag wegen Rückenbeschwerden gefehlt hatte, reiste am Dienstag noch einmal nach Donaustauf zu DFB-Physiotherapeut Klaus Eder. "Bislang ist keine Besserung eingetreten. Wir müssen sehen, ob eine Chance besteht, dass er dabei ist", meinte Schaaf am Dienstagnachmittag. Klose selbst gab sich etwas optimistischer: "Ich bekomme Spritzen und Massagen, um die Muskulatur zu lockern. Mir geht es schon besser, aber ich möchte noch keine Prognose abgeben."

Almeida hatte in München einen Pferdekuss erlitten, die Ärzte gaben am Dienstag aber grünes Licht für einen Einsatz. Dagegen sieht es für Daniel Jensen, der bei den Bayern ebenfalls wegen muskulärer Probleme ausgewechselt werden musste, gar nicht gut aus. "Wenn das Spiel heute wäre, ginge es nicht", so der Mittelfeldspieler.

Auch Galicier mit Rumpfteam

Auch der dreimalige spanische Pokalfinalist, der in der Primera Division mit nur einem Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz um sein sportliches Überleben kämpft, schwebte am Mittag stark ersatzgeschwächt in der Hansestadt ein. Trainer Fernando Vazquez kann nur ein Rumpfteam aufbieten und muss notgedrungen, wie schon im Hinspiel, mehreren seiner Reservisten das Vertrauen schenken.

"Unsere Situation ist nicht einfach, aber wir wollen zumindest eine anständige Leistung bieten", erklärte Vazquez. Verzichten wird der Coach möglicherweise auf den Ex-Wolfsburger Fernando Baiano, der frühere Leverkusener Diego Placente hingegen dürfte in der Hintermannschaft der Gäste zum Einsatz kommen.

© SID

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