Fußball Uefa-Cup
Werder und das späte Glück

„Joker“ Hugo Almeida lässt Werder Bremen vom Einzug ins Viertelfinale des Uefa-Cups träumen. Doch beim Hinspiel-Erfolg in Vigo blieben die Hanseaten wieder einmal hinter den eigenen Ansprüchen zurück und zeigten sich noch lange nicht gerüstet für das Gipfeltreffen in der Fußball-Bundesliga beim FC Bayern München.

VIGO. Der für den formschwachen Torjäger Miroslav Klose eingewechselte Portugiese sicherte mit einem Kopfball aus sieben Metern in der 86. Minute dem Team von Trainer Thomas Schaaf einen schmeichelhaften 1:0 (0:0)-Erfolg bei Celta Vigo. Die Hanseaten können nun im Achtelfinal-Rückspiel am 14. März im Weserstadion mit breiter Brust auflaufen.

"Ich denke, unser Sieg geht in Ordnung. Wir haben das Spiel bestimmt, aber auch Geduld gebraucht, um uns am Ende durchzusetzen", meinte Werder-Trainer Thomas Schaaf: "Es gibt aber überhaupt keinen Grund, das Rückspiel leichtsinnig anzugehen."

Vor 12 000 Zuschauern im Estadio de Balaidos konnte der deutsche Vizemeister aber nur selten an die guten Leistungen aus der Champions-League-Vorrunde anknüpfen und enttäuschte seine rund 200 mitgereisten Fans fast während der gesamten Begegnung. Lediglich in der ersten halben Stunde beherrschten die Gäste Ball und Gegner und hätten dort für eine Vorentscheidung sorgen können.

Hunt trifft den Innenpfosten

In dieser Phase war Aaron Hunt der auffälligst Akteur der Norddeutschen. Der "U21"-Nationalspieler, am vergangenen Wochenende dreifacher Torschütze gegen den VfL Bochum, traf in der 19. Minute nur den rechten Innenpfosten, schon in der sechsten Minute hatte er nach einem sehenswerten Alleingang Vigos Torhüter Esteban auf die Probe gestellt.

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