Fußball Uefa-Cup
"Wölfe" mühen sich in die Gruppenphase

Als zweiter deutscher Vertreter hat der VfL Wolfsburg die Gruppenphase des Uefa-Pokals erreicht. Die "Wölfe" kamen nach durchwachsener Vorstellung zu einem 1:1 bei Rapid Bukarest.

Der VfL Wolfsburg hat erstmals in seiner Vereinsgeschichte die lukrative Gruppenphase des Uefa-Cups erreicht. Nach dem 1:0-Hinspielsieg genügte dem Bundesligisten im Rückspiel bei Rapid Bukarest ein 1:1 (1:0) zum Weiterkommen. Wie schon im ersten Vergleich traf erneut der brasilianische Torjäger Grafite (16. Minute) für die "Wölfe". Den Ausgleich erzielte Rapid-Kapitän Vasile Maftei (70.).

Bukarest entlässt nach dem Spiel den Trainer

"Wir haben die Aufgabe sehr gut gelöst, und ich bin froh, dass wir die Gruppenphase erreicht haben", sagte VfL-Coach Felix Magath. Der 55-Jährige bemängelte lediglich die Chancenverwertung seiner Mannschaft: "Das kennen wir ja schon, dass wir da Probleme haben."

Gegen den kriselnden Zehnten der ersten rumänischen Liga, der nach dem Spiel nach Ausschreitungen aufgebrachter Fans mit zwölf Festnahmen seinen portugisischen Trainer Jose Peseiro entließ, waren die Niedersachsen zunächst klar dominierend. Magaths Team setzte von der ersten Minute an die vom Trainer ausgegebene Offensivtaktik um und erarbeitete sich zahlreiche gute Torchancen. Rapid hatte dem engagierten Spiel des VfL lange Zeit wenig entgegen zu setzen.

Grafite trifft für Wolfsburg

Grafite nutze nach gut einer Viertelstunde seine zweite Chance des Spiels, setzte sich gegen zwei Abwehrspieler durch und schoss den Ball unhaltbar für seinen Landsmann Elinton Andrade im Bukarester Tor aus zwölf Metern in den rechten oberen Winkel. Zuvor hatte der Stürmer in der 6. Minute eine gute Gelegenheit ausgelassen, als er einen Kopfball knapp neben den gegnerischen Kasten platzierte.

Zwei Minuten nach dem Führungstor hätte Zvjezdan Misimovic fast das 2:0 für Wolfsburg erzielt, scheiterte mit seinem schön gezirkelten Freistoß jedoch an Elinton. Die beste Chance für die Gastgeber im ersten Durchgang vergab Stürmer Claudio Mejolaro kläglich, als er völlig freistehend aus elf Metern neben das Tor schoss (15.).

Ausgleich fällt aus heiterem Himmel

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Rumänen zwar das Tempo, blieben aber zunächst weiter harmlos. Der VfL kam dagegen immer wieder zu gefährlichen Angriffen, scheiterte jedoch ein ums andere Mal am gegnerischen Keeper. So lief Edin Dzeko in der 51. Minute frei auf Elinton zu, brachte den Ball aber nicht am Schlussmann vorbei. Nach einer Stunde fand auch Wolfsburgs Kapitän Josue bei einem schönen Distanzschuss in dem 29-jährigen Torwart seinen Meister. Der Ausgleich fiel anschließend wie aus heiterem Himmel.

© SID

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