Fußball Uefa
DFB bewirbt sich um Europapokal-Endspiele

Die Finals im Europapokal werden möglicherweise bald wieder in deutschen Landen über die Bühne gehen. Dazu hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag die Bewerbungsunterlagen fristgerecht bei der Europäischen Fußball-Union (Uefa) eingereicht. Für die Endspiele der Champions League in den Saisons 2007/08 und 2008/09 schlägt der DFB die Stadien in Berlin und München vor. Somit sind beide Städte mit ihren Stadien gleichberechtigte Empfehlungen des DFB an die Uefa für beide Spielzeiten. Für das Endspiel des Uefa-Pokals in den Jahren 2008 und 2009 bewirbt sich der DFB mit dem Stadion in Hamburg.

Mit diesen Vorschlägen hat der DFB die maximale Anzahl von Stadien für den angegebenen Zeitraum und die möglichen Wettbewerbe ausgeschöpft. "Wir haben in Deutschland eine einzigartige Stadion-Landschaft. Es wäre eine große Ehre für uns, wenn sich die Uefa für einen unserer Vorschläge als Austragungsort entscheidet. Schließlich schaut die ganze Welt auf die Endspiele in den Europapokal-Wettbewerben", erklärte der Geschäftsführende DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. Als Konkurrent meldete sich am Freitag offiziell Moskau. Der russische Verband kandidiert mit dem Luschniki-Stadion für die Ausrichtung des Champions-League-Endsiels 2008 oder 2009.

Zuletzt "auf Schalke"

Bis zum Juli 2006 wird eine Evaluierungskommission der Uefa die Bewerberstädte und die Stadien besuchen. Die Entscheidung über die Austragungsorte fällt im Frühjahr 2007. Insgesamt fanden bislang 22 Europapokal-Endspiele in deutschen Stadien statt. Seit Einführung der Champions League war Deutschland bereits dreimal Gastgeber des Finals. 1993 und 1997 fanden die Endspiele jeweils in München statt. Zuletzt wurde die Champions-League-Trophäe in Deutschland am 26. Mai 2004 vergeben. In der Arena Aufschalke in Gelsenkirchen besiegte damals der FC Porto den AS Monaco mit 3:0.

© SID

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