Fußball Uefa
HSV will Fans nach Hammer-Woche jubeln lassen

Den Hamburger SV erwarten in dieser Woche gleich zwei schwere Partien. Doch durch Siege heute gegen Stade Rennes und am Sonntag bei Werder Bremen winken die Uefa-Cup-Zwischenrunde sowie die Tabellenspitze der Bundesliga.

Der Hamburger SV könnte seine Fans in dieser Woche gleich zweimal beglücken - doch davor steht ein hartes Stück Arbeit. Erst erwarten die Hanseaten Stade Rennes im Uefa-Cup, am Samstag muss der HSV nach Bremen. Die erste Jubelfeier könnte heute Abend steigen. Durch einen Sieg gegen den französischen Uefa-Cup-Vertreter (19.00 Uhr/live im DSF) wäre den Hamburgern der Einzug in die Zwischenrunde des Europapokals so gut wie sicher. Der ganz große Jubel in der Hansestadt würde aber nach einem Erfolg im Verfolgerduell der Bundesliga bei Werder Bremen aufkommen. Drei Punkte würden den zumindest zwischenzeitlichen Sprung an die Tabellenspitze bedeuten.

"Für uns zählt jetzt erstmal nur das Spiel gegen Rennes. Das wird schwierig genug und erfordert alle Konzentration. Wir wollen uns mit einem Sieg eine gute Ausgangsposition sichern", sagt HSV-Trainer Huub Stevens, dessen Team sich mit einem Dreier an die Spitze der Uefa-Cup-Gruppe D setzen könnte. Nicht die einzige Tabellenführung, die in greifbarer Nähe ist: Sollte Rekordmeister Bayern München am Sonntag bei Arminia Bielefeld straucheln und die Hamburger in Bremen gewinnen, wäre für sie auch in der Bundesliga Platz eins reserviert.

Jarolim: "Jammern hilft uns nicht weiter

Die hohe Belastung der zwei kurz aufeinanderfolgenden Spiele fürchtet man beim HSV jedenfalls nicht. "Natürlich ist der Terminplan nicht optimal. Aber wir sind gut drauf und werden die Situation annehmen. Jammern hilft uns doch ohnehin nicht weiter", meint Mittelfeldspieler David Jarolim: "Wenn wir gegen Rennes gewinnen, merken wir die Müdigkeit in Bremen sowieso nicht mehr."

Die Vorzeichen für einen Sieg gegen den Tabellenvierten der französischen Ligue 1 stehen nicht schlecht. Seit 13 Pflichtspielen sind die Hamburger ungeschlagen, die Ausgangspostion ist nach dem 1:0-Erfolg beim norwegischen Meister Brann Bergen glänzend. Zudem befindet sich Stade Rennes derzeit in der Krise. Zuletzt gab es für die Mannschaft von Trainer Pierre Dreossi in Meisterschaft und Pokal vier Niederlagen ohne eigenen Torerfolg nacheinander. Im Uefa-Cup stehen für Rennes eine 0:1-Pleite beim FC Basel und ein 1:1 in Bergen zu Buche.

"Die letzten Ergebnisse haben das Selbstvertrauen bei Rennes sicherlich nicht wachsen lassen", sagt Hamburgs Mittelfeldspieler Vincent Kompany. Die Franzosen sind sich ihrer Situation bewusst. "Wir sind gezwungen, beim HSV zu gewinnen, um doch noch in die Zwischenrunde einzuziehen", meint Rennes-Star Sylvain Wiltord: "Die Hamburger sind allerdings das beste Team in unserer Gruppe."

Vier HSV-Profis angeschlagen

Auf die leichte Schulter nimmt den Gegner beim Bundesligisten dennoch niemand. Zumal in Nigel de Jong, Thimothee Atouba (beide Grippe), Paolo Guerrero (Magenprobleme) und Guy Demel (Beschwerden an der Wade) vier Profis angeschlagen sind. "Wir müssen gegen Rennes höllisch aufpassen", erklärt Abwehrspieler Joris Mathijsen: "Aber es war ein harter Weg, um im Uefa-Cup spielen zu dürfen. Jetzt wollen wir auch weit kommen."

© SID

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