Fußball Uefa
Mayer-Vorfelder zum Uefa-"Vize" gewählt

Gerhard Mayer-Vorfelder ist zum Vizepräsidenten der Uefa ernannt worden. Dies gab die Europäische Fußball-Union am Freitag bekannt. Zugleich wurde David Taylor zum neuen Generalsekretär berufen.

Der frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Gerhard Mayer-Vorfelder, ist zum Vizepräsidenten der Europäischen Fußball-Union (Uefa) aufgestiegen. Das Exekutivkomittee der Uefa gab dies am Freitag bekannt und ernannte gleichzeitig den schottischen Verbandspräsidenten David Taylor zum neuen Generalsekretär. Taylor ist Nachfolger des Schweden Lars-Christer Olsson, der in der vergangenen Woche wegen "unterschiedlicher Auffassungen über die Zukunft" mit dem neuen Uefa-Präsidenten Michel Platini zurückgetreten war.

Mayer-Vorfelder, bisher "einfaches" Mitglied der Uefa-Exekutive und in dieser Funktion bis 2009 gewählt, ist einer von vier Vize-Präsidenten neben dem Türken Senes Erzik, dem Engländer Geoffrey Thompson und dem Spanier Angel Maria Villar Llona. Der 72 Jahre alte "MV" stand dem DFB von 2001 bis September 2006 vor, zuletzt in einer Doppelspitze mit dem heutigen Präsidenten Theo Zwanziger. Zum Schatzmeister wurde der Zypriote Marios N. Lefkaritis ernannt.

"Anerkennung meiner Arbeit"

"Die Wahl freut mich sehr und ist eine Anerkennung meiner jahrelangen Arbeit in internationalen Gremien. Der Vertrauenbeweis ist auch Ausdruck meiner guten Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren mit Michel Platini", sagte Mayer-Vorfelder nach seiner Wahl auf Anfrage des sid. Der 72 Jahre alte "MV" stand dem DFB von 2001 bis September 2006 vor, zuletzt in einer Doppelspitze mit dem heutigen Präsidenten Theo Zwanziger.

DFB-Präsident Theo Zwanziger gratulierte seinem Vorgänger zur Wahl in die Uefa-Führung: "Für ihn ist der Vertrauensbeweis eine eindrucksvolle Bestätigung seiner erfolgreichen und engagierten Arbeit auf internationaler Fußball-Ebene. Der DFB verknüpft mit seiner Wahl die Hoffnung, dass unsere Bewerbung für die Frauen-WM 2011 in Deutschland durch Herrn Mayer-Vorfelder positiv ins Blickfeld gerückt wird." Darüber hinaus verwies Zwanziger auf seine bereits vor den Wahlen bei der Uefa getroffene Vereinbarung mit "MV" und dem künftig der Exekutive des Weltverbandes Fifa angehörenden Franz Beckenbauer für ein Treffen zur Erörterung, "wie die Interessen des deutschen Fußballs in den Fifa- und Uefa-Gremien optimal vertreten werden. Das Ziel ist es, die Umsetzung der Entscheidungen des DFB-Präsidiums eng und vertrauensvoll mit Franz Beckenbauer und Gerhard-Mayer-Vorfelder abzustimmen."

© SID

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