Fußball Uefa: Platini fährt harte Linie gegen Klubs

Fußball Uefa
Platini fährt harte Linie gegen Klubs

Der neue Uefa-Präsident Michel Platini befürwortet Strafen gegen Spieler, die sich Einsätzen in ihren Nationalteams verweigern. "Der Sport braucht Nationalmannschaften", so der Franzose.

Die europäischen Top-Klubs können nur bedingt mit der Rückendeckung des neugewählten Uefa-Präsidenten Michel Platini rechnen. "Der Sport braucht Nationalmannschaften. Wenn übermorgen ein Richter Spielern erlaubt, nicht auf eine Berufung zu reagieren, ist es das Ende der Nationalmannschaften. Ich bin dafür, einen Spieler zu bestrafen, wenn er nicht kommt, obwohl er einberufen wird", zitierte die Pariser Zeitung Le Parisien den Franzosen. Der Europameister von 1984 wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass laut den Statuten des Weltverbandes Fifa ein Spieler für den Fall seiner Weigerung, an Einsätzen seines Nationalteams teilzunehmen, gesperrt werden könne.

Vor dem Hintergrund der Gewalt-Exzesse in Italien sprach sich der frühere Profi von Juventus Turin trotz des Todes eines Polizisten bei den Krawallen auf Sizilien gegen die auf dem Apennin beschlossenen "Geisterspiele" ohne Zuschauer in unsicheren Stadien aus. "Es ist schade, dass immer die Vereine bestraft werden, wo es doch Personen sind, die die Probleme bereiten", sagte Platini. Der Uefa-Chef erklärte sich aber "solidarisch mit der Entscheidung des italienischen Verbandes, nach dem Tod eines Polizisten die Spiele für einige Tage auszusetzen".

© SID

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