Fußball Uefa
Platini kämpft gegen Kinder-Transfers

Uefa-Präsident Michel Platini hat den Transfers von talentierten Minderjährigen zu Top-Klubs den Kampf angesagt: "Ich will auch einen großen Kampf zum Schutz der Jugend führen".

Michel Platini, Präsident der Europäischen Fußball-Union (Uefa), hat den Transfers von talentierten Kindern zu den großen Klubs den Kampf angesagt. In einem Artikel über seine Grundsätze und Philosophien anlässlich der 20 000. Ausgabe der französischen Sport-Tageszeitung L"Equipe (erster Erscheinungstag: 28. Februar 1946) meinte der Ex-Nationalspieler: "Ich will auch einen großen Kampf zum Schutz der Jugend führen. Es gibt heute skrupellose Spielerhändler, die durch die Welt reisen, um junge Talente aufzuspüren und sie in Europa zu verkaufen."

Platini sieht die große Problematik in der persönlichen Entwicklung der Jugendlichen. "Man reißt die Kinder, und es handelt sich um Kinder, aus ihren Familien, aus ihrer Kultur, von ihren Freunden weg, indem der Familie eine wunderbare Zukunft als reicher Stadiongott vorgegaukelt wird", schrieb der Uefa-Boss.

© SID

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