Fußball Uefa
Platini will WM 2018 in Europa und eine CL-Reform

Den Klubs kleinerer Länder soll nach dem Willen von Uefa-Präsident Michel Platini der Einzug in die Champions League erleichtert werden. Obendrein forderte der Franzose auch eine europäische WM-Bewerbung 2018.

Die Reformpläne des neuen Uefa-Präsidenten Michel Platini für die Champions-League werden konkreter. Der französische Europameister von 1984 regte an, dass die viertplatzierten Teams der drei derzeit erfolgreichsten Uefa-Teilnehmerländer England, Spanien und Italien am Saisonende gegeneinander eine Play-off-Runde spielen, um einzelne Plätze frei zu machen. Wie viele Plätze dabei vergeben werden sollen, erläuterte Platini noch nicht.

Als weitere Alternative regte Platini an, dass die nicht direkt qualifizierten Teams aus den betreffenden Ländern eine Qualifikations-Runde gegen Mannschaften aus kleinen Mitgliedsverbänden bestreiten könnten, damit diese ein besonderes Spiel gegen einen "großen" Gegner sicher hätten. Im Moment müssen die dritt- und viertplatzierten Teams aus Ländern, die eine entsprechende Anzahl von Teilnehmern stellen, aber ohnehin schon in eine Vor-Qualifikation.

Platini will europäische WM-Kandidatur

Der neue Uefa-Präsident will sich zudem für eine europäische Kandidatur um die Ausrichtung der Fußball-WM 2018 einsetzen. Dies erklärte der französische Europameister von 1984 am Mittwoch in London.

Damit würde Platini auf Konfrontationskurs zum Weltverbands-Präsidenten Joseph S. Blatter gehen. Der Schweizer hatte stets auf sein Rotations-Prinzip verwiesen, nachdem 2018 entweder Nordamerika oder Asien den Zuschlag bekommen müssten.

© SID

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