Fußball Uefa
Strafe für Dänemark leicht gemildert

Die Uefa ist bei der verhängten Strafe gegen Dänemark zu einem Kompromiss bereit. Sollten die Dänen einen Spielort präsentieren, der "etwas weniger" als 250km von Kopenhagen entfernt ist, ließe sich darüber reden.

Die dänische Nationalmannschaft wird wohl keine Heimspiele in Hamburg austragen. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) ist bei der verhängten Strafe gegen Dänemark wegen der Fan-Attacke auf Schiedsrichter Herbert Fandel (Kyllburg) im EM-Qualifikationsspiel gegen Schweden zu einem Kompromiss bereit. Sollte der dänische Verband (DBU) der Uefa ein Stadion vorschlagen, das "etwas weniger" als 250 Kilometer von Kopenhagen entfernt ist, "werden wir dies akzeptieren", heißt es in einem Schreiben der Uefa an die DBU.

Am vergangenen Freitag hatte der europäische Verband Dänemark dazu verurteilt, die nächsten vier Heim-Pflichtspiele 250 Kilometer von Kopenhagen entfernt auszutragen, das erste davon sogar unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Zudem wertete die Uefa die beim Stand von 3:3 abgebrochene Partie mit 3:0 für die "Tre Kronor". Außerdem muss der dänische Verband eine Strafe in Höhe von 100 000 Schweizer Franken zahlen.

Mit der Abmilderung der Strafe haben sich die Spekulationen über Hamburg als Austragungsort zerschlagen. "Natürlich hatten wir mit der Idee gespielt, in einem Stadion im Ausland zu spielen. Aber diese Pläne haben wir nun verworfen", sagte DBU-Sprecher Lars Berendt. Bevor man den neuen Austragungsort benenne, werde die DBU allerdings erst den dänischen Einspruch gegen das Urteil abwarten.

© SID

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