Fußball Uefa: Uefa-Ermittler Limacher lässt Tätigkeiten ruhen

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Uefa-Ermittler Limacher lässt Tätigkeiten ruhen

Im Zuge des angeblichen Bestechungsskandals um den FC Bayern lässt der Chefermittler der Uefa seine Tätigkeiten vorerst ruhen. Entsprechende Meldungen bestätigte die Uefa dem SID.

Der Chefermittler der Europäischen Fußball-Union (Uefa) lässt im Zuge des angeblichen Bestechungsskandals um den FC Bayern München seine Tätigkeiten vorerst ruhen. Peter Limacher, gegen den der deutsche Rekordmeister Strafanzeige wegen Verleumdung gestellt hat, gab seine Aufgaben im Zusammenhang mit sämtlichen Disziplinarfällen vorübergehend ab. Eine entsprechende Information des Magazins stern bestätigte die Uefa dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Limacher wird seinen Posten als Chef der Uefa-Disziplinarkommission bis zum Abschluss einer internen Untersuchung ruhen lassen. Er habe "seine Pflichten im Zusammenhang mit sämtlichen Disziplinarfällen delegiert, um die interne Untersuchung vollumfänglich unterstützen zu können", teilte die Uefa mit und ergänzte: "Das Ergebnis einer solchen Untersuchung und die daraus resultierenden Entscheidungen müssen zuerst mit dem Uefa-Exekutivkomitee besprochen werden." Die nächste Sitzung des Uefa-Exekutivkomitees findet am kommenden Montag im weißrussischen Minsk statt.

Limacher soll nach Informationen des stern den FC Bayern durch falsche Verdächtigungen und Behauptungens ins Zwielicht gebracht haben. Darüber hinaus soll er sich bei seinen Ermittlungen etwa bei mutmaßlichen Wettskandalen auf die Informationen eines Mitarbeiters namens Robin Boksic verlassen haben. Bei dem Kroaten handelt es sich nach stern-Informationen um einen Hochstapler.

© SID

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