Fußball Uefa
Uefa hält sich im "Fall Busacca" bedeckt

Nach seiner nationalen Sperre ist es noch unklar, ob Schiedsrichter Massimo Busacca auch international gesperrt wird. Die Uefa reagierte auf seinen "Mittelfinger-Fall" verhalten.

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat sich zurückhaltend zum Fall des Schweizer Fifa-Schiedsrichters Massimo Busacca geäußert. Offiziell weiß die Uefa noch nicht, ob dem Unparteiischen aus dem Tessin nach seiner "Stinkefinger-Affäre" und der daraus resultierenden nationalen Drei-Spiele-Sperre auch eine Ruhepause auf der Europacup-Bühne gegönnt wird.

Ein Uefa-Sprecher zum Sport-Informations-Dienst (SID): "Die Ansetzungen für die Spiele der Champions- und Europa League werden von der unabhängigen Schiedsrichter-Kommission immer erst zwei Tage vor dem Anpfiff offiziell bekannt gegeben. Grundsätzlich gilt, dass die Uefa sich nicht in die Angelegenheiten nationaler Verbände einmischt."

"Habe mich provozieren lassen"

Busacca war vom Schweizerischen Fußball-Verband (SFV) am Montag für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen worden. Der Eidgenosse hatte den Anhängern während des Pokalspiels zwischen dem Zweitligisten FC Baden und den Young Boys Bern (1:3) den ausgestreckten Mittelfinger gezeigt. Busacca war aus dem Young-Boys-Fanblock mit Sprechchören beleidigt worden.

"Ich habe mich durch die Beleidigungen der Fans provozieren und mich zu einer unsportlichen Geste hinreißen lassen", wurde der 40-jährige Busacca auf der Internetseite des SFV zitiert. Die Zeitung Sonntagsblick hatte einen Schnappschuss veröffentlicht, der die Szene klar belegt.

© SID

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