Fußball Uefa
Uefa untersagt Europacup-Spiele in Israel

Wegen des Nahost-Krieges hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) der Austragung von Europacup-Spielen in Israel vorerst einen Riegel vorgeschoben. Wegen Sicherheitsbedenken finden die Partien auf neutralem Boden statt.

Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat auf den anhaltenden Krieg im Nahen Osten reagiert und vorerst die Austragung von Europacup-Spielen in Israel verboten. Das gab die Uefa nach einer Sitzung der zuständigen Gremien am Montagabend bekannt. Erst wenn sich die Situation im Krisengebiet entscheidend ändert, will die Uefa über das Heimspiel-Verbot für israelische Mannschaften neu beraten.

Wegen der Sicherheitsbedenken werden damit die Spiele von Israels Meister Maccabi Haifa in der dritten Runde der Qualifikation zur Champions League am 22./23. August gegen den englischen Rekordmeister FC Liverpool sowie von Beitar Jerusalem in der Uefa-Cup-Qualifikation am 24. August gegen Dinamo Bukarest auf neutralem Boden ausgetragen.

Bereits in der vergangenen Woche hatte die Uefa angeordnet, dass in der Uefa-Cup-Ausscheidung die Zweitrunden-Heimspiele der israelischen Erstligisten Hapoel Tel Aviv gegen NK Domzale (Slowenien) am 8. August und Bnei Yehuda Tel Aviv gegen Lokomotive Sofia (Bulgarien) am 10. August auf neutralem Boden stattfinden müssen. Diese Entscheidung war nach einem Einspruch des israelischen Verbandes am Samstag vom internationalen Sportgerichtshof CAS bestätigt worden.

© SID

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