Fußball UI-Cup
Hertha darf weiter von Uefa-Cup träumen

Durch einen 2:0 (1:0)-Erfolg beim FK Moskau hat Bundesligist Hertha BSC Berlin den Einzug in den Uefa-Pokal dicht vor Augen. Marco Pantelic (25.) und Yildiray Bastürk (89.) trafen in Moskau für die Berliner.

Der Einzug in die Hauptrunde des Uefa-Pokals rückt für Hertha BSC Berlin immer näher. Das Team von Trainer Falko Götz gewann das Rückspiel der dritten Runde im UI-Cup bei FK Moskau mit 2:0 (1:0) und schaffte nach der Nullnummer im Hinspiel doch noch den Sprung in die letzte Qualifikationsrunde zum Europapokal. Marko Pantelic (25.) erzielte den ersten Europapokaltreffer für Hertha nach einer Durststrecke von 589 Minuten. Für die Entscheidung sorgte Yildiray Bastürk eine Minute vor dem Ende.

Pantelic traf aus 14 Metern mit einem platzierten Volleyschuss ins obere rechte Eck, Bastürk vollendete aus kurzer Distanz zum verdienten Gästeerfolg im mit rund 4 000 Zuschauern spärlich gefüllten Strelzow-Stadion. Für Hertha, dessen brasilianischer Mittelfeldspieler Marcelinho wegen seiner Eskapaden erneut nur auf der Bank saß, bedeutete der Treffer das erste Erfolgserlebnis in einem internationalem Wettbewerb seit dem 20. Oktober 2005 bei Halmstads BK.

Die letzte Hürde auf dem Weg in den Uefa-Pokal muss Hertha am 10. und 24. August nehmen. Der Gegner in der nächsten K.o-Runde wird am kommenden Freitag ermittelt.

Götz lässt Marcelinho auf der Bank schmoren

Hertha-Trainer Götz war bewusst das Risiko eingegangen, Marcelinho trotz seiner Torgefährlichkeit nicht aufzustellen. Dafür stand Standby-Profi Andreas Schmidt auf der erprobten Position im defensiven Mittelfeld vor der Abwehr in der Anfangsformation.

Die Hertha, die weiterhin auf die WM-Teilnehmer Arne Friedrich und Gilberto sowie den verletzten Kevin Boateng verzichten musste, trat selbstbewusst und offensiv auf. Schon nach zwei Minuten setzte Andreas Neuendorf einen Kopfball nach Flanke von Ellery Cairo nur knapp am Tor vorbei.

Der Niederländer Cairo war es auch, der mit seiner Flanke auf Pantelic das 1:0 mustergültig vorbereitete. Moskau kam vor der Pause nur zu einer echten Torgelegenheit, als die ansonsten souveräne Innenverteidigung mit Dick van Burik und Josip Simunic sich nicht einig war und Dmitri Golubows Direktabnahme am Pfosten vorbeistrich (17.).

Erst nach der Pause wurden die Hausherren mutiger. Trainer Leonid Slutski brachte Nationalstürmer Dmitri Kirischenko, der zunächst nur auf der Bank gesessen hatte. Allerdings wirkten die Russen nicht entschlossen genug vor dem Berliner Tor und vergaben ihre Möglichkeiten zum Teil kläglich, zum Teil mit Pech.

© SID

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