Fußball Wahl
Englische "Edel-Fans" mit Problemen bei Anreise

Davis Beckhams Ehefrau Victoria und Frank Lampards Freundin Elen Rives hatten mit Problemen bei der WM-Anreise zu kämpfen. Vor allem Rives sorgte mit ihren Gepäck-Problemen am Flughafen für viel Wirbel.

Englische Fans haben vor der WM mit allerlei Problemen und Vorurteilen zu kämpfen. Die Fußballverrückten von der Insel gelten als sehr laut und zuweilen wenig umgänglich. Daher wird ihnen die Einreise nach Deutschland teilweise sehr schwer gemacht. Von diesen Strapazen waren auch einige weibliche "Edel-Fans" betroffen. So konnte David Beckhams Ehefrau Victoria am Freitag nicht wie geplant von Madrid nach Deutschland fliegen, da das dafür vorgesehene Flugzeug in der spanischen Hauptstadt defekt war. Daraufhin musste die 32-Jährige für umgerechnet 30 000 Euro einen Privatjet mieten, um in der Nacht zum Samstag rechtzeitig im Brenner´s Park Hotel in Baden-Baden anzukommen.

Das 90. Länderspiel ihres Ehemanns zum WM-Auftakt der "Three Lions" gegen Paraguay (1:0) verfolgte das frühere Spice Girl dann ganz in Weiß - mit dem roten Georgskreuz auf beiden Gesäßtaschen ihrer Jeans und auf dem Top - auf der Tribüne des Frankfurter WM-Stadions zusammen mit ihren beiden älteren Söhnen Brooklyn und Romeo. Die Jungen trugen ein englisches Nationaltrikot mit der Nummer "7" ihres Vaters und dem Namenszug "Beckham" auf dem Rücken.

Rives Opfer eines Mißverständnisses des britischen Fan-Kults

Wie allgemein bekannt ist, sind die englischen Anhänger gerne mal etwas lauter. Dabei macht es auch keinen Unterschied, welchem Geschlecht die Fans angehören, denn auch die Weiblichen verstehen es sich Gehör zu verschaffen. Doch außerhalb des Stadions kann diese Eigenschaft durchaus für Ärger sorgen. Frank Lampards Freundin Elen Rives beschwerte sich auf dem Londoner Flughafen Heathrow so lautstark, als ihr mitgeteilt wurde, dass sie zu viel Übergepäck dabei hätte, dass es für Uneingeweihte des britischen Fan-Kultes durchaus nach einem Tobsuchtsanfall ausgesehen haben könnte. Offenbar waren auch die Bediensteten des Flughafens keine Fußball-Kenner, da sie Rives kurzerhand von dem Flug nach Stuttgart gestrichen wurde. Erst nachdem sie sich offiziell für ihre ohrenbetäubende Stadion-Sprache entschuldigt hatte, durfte sie die nächste Maschine nach Stuttgart nehmen.

© SID

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