Fußball WM
20 "Fans" in Frankfurt inhaftiert

In Frankfurt sind nach Ausschreitungen insgesamt 20 Fußball-"Fans" verhaftet worden. Es handelt sich dabei nach Aussagen der Polizei in erster Linie um deutsche und englische Hooligans.

20 junge Männer sind am Freitag nach Ausschreitungen in der Frankfurter Innenstadt inhaftiert worden. Es handelt sich nach Aussagen der Polizei in erster Linie um deutsche und englische Hooligans, die in einigen Restaurants randalierten und parkende PKW beschädigten.

Ansonsten registrierten die Ordnungshüter einen Abend ohne größere Zwischenfälle. Nach dem 4:2 der DFB-Elf gegen Costa Rica im Eröffnungsspiel hatten zahlreiche deutsche und englische Anhänger auf den Straßen der Innenstadt gemeinsam friedlich gefeiert.

Insgesamt 30 000 englische Fußball-Fans werden am Samstag in Frankfurt/Main erwartet, wo ihre Nationalmannschaft am Nachmittag (15 Uhr) das erste Vorrundenspiel der WM gegen Paraguay bestreitet.

19 Festnahmen in Berlin

Die Berliner Polizei hat am Rande der WM-Partys am Eröffnungstag der Weltmeisterschaft in der Hauptstadt 19 Personen festgenommen. Insgesamt sei der Abend aus polizeilicher Sicht aber ruhig verlaufen, hieß es. Es gab keinerlei Gewaltausbrüche. Die Festnahmen erfolgten unter anderem wegen Beleidigung, Diebstahl und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Behörden sprachen von rund 300 000 Menschen, die sich vor den zahlreichen Großbildleinwänden im ganzen Stadtgebiet versammelt hatten.

Auf der von gut 200 000 Menschen besuchten Fanmeile zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor benötigten unterdessen 50 Personen Erste Hilfe durch das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Einige Fans hatten sich beim Klettern über die Umzäunung leicht verletzt, andere waren aufgrund von Flüssigkeitsmangel kollabiert. Auch das DRK sprach angesichts der Menschenmassen von einem ruhigen Einsatz.

© SID

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