Fußball-WM 2006
Werben um Übernachtungsgäste lohnt sich

Die an den Austragungsorten der Fußball-WM 2006 übernachtenden Fans bescheren der örtlichen Wirtschaft voraussichtlich drei Mal höhere Umsatzzuwächse als Tagesgäste. Pro Tag und Übernachtungsgast sei mit durchschnittlichen Ausgaben von 130 Euro zu rechnen, berichtete die Postbank.

HB BONN. Die Berechnungen stützten sich auf Untersuchungen des Deutschen Wissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr. Reine Tagesgäste geben demnach im Durchschnitt 30 bis 40 Euro aus.

Die Pro-Kopf-Ausgaben unterscheiden sich angesichts unterschiedlicher Preisniveaus in den einzelnen Städten jedoch deutlich, wie weiter berichtet wurde. "Dadurch sind die Ausgaben pro Besucher zum Beispiel in Kaiserslautern mit 80 Euro pro Tag viel geringer als in Berlin mit 183 Euro oder in München mit 160 Euro", sagte der Chefvolkswirt der Postbank, Marco Bargel. Für die Anzahl der zu erwartenden Besucher seien Faktoren wie die Zahl der Spiele, die Stadiongröße oder die Attraktivität der Begegnungen ausschlaggebend.

In Berlin summieren sich die Ausgaben der WM-Besucher der Postbank zufolge voraussichtlich auf 201 Millionen Euro. Dahinter folgen München mit 181 Millionen und Hamburg mit 98 Millionen Euro. Am unteren Ende der Skala rangieren demnach Kaiserslautern mit 15 Millionen Euro, Hannover mit 16 Millionen Euro und Nürnberg mit 21 Millionen Euro.

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