Fußball WM
23 Städte bewerben sich als Spielort für WM 2011

Frauen-Fußball ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. 23 Städte haben beim DFB ihre Unterlagen eingereicht, um bei einer möglichen WM 2011 als Spielort dabei sein zu dürfen. Nun hat der Verband die Qual der Wahl.

Bei der Stadionauswahl im Zuge seiner Bewerbung um die Frauen-Weltmeisterschaft 2011 hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Qual der Wahl. Insgesamt 23 Städte hatten sich bis Montag (30. April/24.00 Uhr) fristgerecht beim DFB beworben. Das teilte der Verband am Mittwoch mit.

"Offiziell wollen wir uns beim Weltverband Fifa mit zehn bis zwölf Städten und Stadien bewerben", kündigte DFB-Präsident Theo Zwanziger an. Somit steht eine Reduzierung der Anzahl der Kandidaten an. Derzeit läuft die Überprüfung der Unterlagen auf Inhalt und Vollständigkeit.

Bis zum 11. Mai 2007 werden das WM-Bewerbungskomitee und das DFB-Präsidium entscheiden, welche Spielorte in das offizielle Kandidatur-Dossier aufgenommen werden. Dieses ist dann bis zum 1. August 2007 an die Fifa zu übergeben.

Die Entscheidung über den WM-Gastgeber fällt die Fifa-Exekutive am 31. August - zehn Tage vor Beginn der diesjährigen Weltmeisterschaft in China (10. bis 30. September), zu der das deutsche Team als Titelverteidiger reist. Neben Deutschland haben sich Australien, Frankreich, Kanada, die Schweiz und Peru um die WM in vier Jahren beworben.

Ursprünglich lagen beim DFB Interessens-Bekundungen aus 35 Städten vor. Sechs Städte hatten ihre Bewerbung zwischenzeitlich zurückgezogen, aus weiteren sechs lagen bis zur Deadline keine Unterlagen vor.

Der DFB teilte mit, dass bei vergleichbar guten Bedingungen Stadien bevorzugt werden, die bei der Männer-WM 2006 nicht berücksichtigt worden waren. Die Mindestanforderungen der Fifa werden laut DFB für Spiele der Vorrunde nicht nur erfüllt, sondern müssen angesichts der starken Konkurrenz übertroffen werden. Das bedeutet: Statt der von der Fifa verlangten reinen Sitzplatzstadien mit mindestens 10 000 Sitzplätzen für die Vorrunde werden für die Vorrundenspiele nur Stadien nominiert, die mindestens 15 000 Sitzmöglichkeiten nachweisen.

Für alle weiteren WM-Partien kommen gemäß der Fifa-Anforderungen nur Arenen mit einer Mindestkapazität von 20 000 Sitzplätzen in Frage. Berücksichtigt wird auch der Bezug der Austragungsorte zum Frauenfußball.

Die 23 Bewerber-Städte in der Übersicht: Aachen, Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Dortmund, Dresden, Duisburg, Essen, Frankfurt/Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Leverkusen, Magdeburg, Mannheim, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg.

© SID

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