Fußball WM
44 Schiedsrichter kämpfen um WM-Tickets

Insgesamt 44 Schiedsrichter kommen für die 30 WM-Tickets in Frage. Zunächst müssen die Referees ihre Klasse bei einem Lehrgang in Frankfurt am Main (21. bis 25. März) beweisen. Am 31. März fällt dann die Entscheidung.

Nicht nur für Spieler ist die Teilnahme an einer Weltmeisterschaft etwas ganz Besonderes. Auch für die Schiedsrichter bedeutet ein WM-Einsatz ein Karrierehighlight. Vor der WM-Endrunde in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) kämpfen 44 Kandidaten um die begehrten 30 WM-Tickets. Vom 21. bis 25. März nehmen die Referees in Frankfurt am Main an einem Lehrgang teil, bei dem sie ihre WM-Tauglichkeit unter Beweis stellen müssen. Während dieser Veranstaltung werden die Spielleiter aus den sechs Konföderationen einer umfassenden medizinischen Vorsorgeuntersuchung und einem Fitnesstest unterzogen.

Geprüft werden auch Kenntnis und Auslegung der Regeln sowie die Englischkenntnisse der Referees. Zudem müssen sich die Unparteiischen einem psychologischen Test unterziehen, bevor sie zu einem Gespräch mit Mitgliedern der Fifa-Schiedsrichterkommission gebeten werden.

Die Entscheidung fällt am 31. März

Am 31. März wird die Fifa-Schiedsrichterkommission bei ihrer Sitzung in Zürich entscheiden, welche rund 30 Schiedsrichter mit ihren Assistenten letztlich bei der WM-Endrunde eingesetzt werden. Die 44 Schiedsrichterkandidaten, die am Lehrgang in Frankfurt teilnehmen, wurden an gleicher Stätte bereits zwischen dem 12. und 16. Februar 2005 geprüft. In der Folge hatten sie ihre Fähigkeiten unter anderem in diversen internationalen Wettbewerben, darunter mehrere Fifa-Turniere, zu bestätigen.

"Die Schiedsrichter werden ein Schlüsselfaktor für den sportlichen Erfolg der Weltmeisterschaft 2006 sein. Deshalb stellen wir sehr hohe Anforderungen an die Spielleiter, die an der WM im Deutschland teilnehmen", sagt Fifa-Präsident Joseph S. Blatter und fügte hinzu: "Beim Lehrgang in Frankfurt werden die gegenwärtig besten Unparteiischen der Welt anwesend sein."

Erstmals ausschließlich Schiedsrichtergespanne im Einsatz

In Deutschland gelangen erstmals bei einer WM-Endrunde ausschließlich Schiedsrichtergespanne aus dem gleichen Land oder zumindest der gleichen Konföderation zum Einsatz. Eingespielte Teams, so das Ziel der Schiedsrichterkommission, reagieren schneller und besser, was ebenfalls zur Steigerung der Qualität der Schiedsrichterleistungen beitragen soll.

Bei ihrer jüngsten Sitzung hat der International Football Association Board (Ifab) diverse Anpassungen der Spielregeln verabschiedet. Der Ifab hat die Schiedsrichter und ihre Assistenten aufgefordert, im Einklang mit diesen Weisungen zu agieren und rigoros gegen Spielverzögerungen, rücksichtsloses Spiel und Simulation vorzugehen. Primäres Ziel ist der Schutz der Spieler und somit des Spiels.

© SID

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