Fußball WM
Australiens Kewell muss mit Fifa-Strafe rechnen

Australiens Harry Kewell droht wegen mehrfacher Beleidigungen von Schiedsrichter Markus Merk während der Partie gegen Brasilien eine Strafe durch die Fifa und eine damit verbundene Sperre für das letzte Vorrundenspiel.

Dem australischen Fußball-Star Harry Kewell droht auf Grund mehrfacher Beleidigungen von Schiedsrichter Markus Merk (Otterbach) im WM-Vorrundenspiel in München gegen Brasilien (0:2) eine Bestrafung durch die Disziplinarkommission des Weltverbandes Fifa. Möglicherweise muss er im letzten Vorrundenspiel gegen Kroatien am kommenden Donnerstag wegen einer Spielsperre zuschauen.

Kewell, Offensivspieler vom englischen Rekordmeister FC Liverpool, war zwar nicht von Merk verwarnt worden, doch der erfahrene Unparteiische hatte die Vorkommnisse und verbalen Attacken Kewells in seinem Schiedsrichter-Bericht vermerkt. Bis Dienstagabend müssen die Australier nun eine Stellungnahme abgeben, vor der Partie gegen Kroatien am Donnerstag will die Fifa dann eine Entscheidung getroffen haben.

Fifa-Mediendirektor Markus Siegler bestätigte auf einer Pressekonferenz am Montag in Berlin, dass der Italiener Daniele De Rossi nach seiner Roten Karte aus dem Duell gegen die USA auf jeden Fall am Donnerstag gegen Tschechien zuschauen muss. Am 23. Juni wird sich das Disziplinarkomitee der Fifa mit dem Fall befassen.

Der ehemalige Hamburger Bundesliga-Profi Tomas Ujfalusi wird Tschechien nach seiner Roten Karte gegen Ghana im letzten Gruppenspiel gegen Italien am Donnerstag ebenfalls fehlen.

© SID

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