Fußball WM
Australiens Regierung unterstützt WM-Bewerbung

Australiens Fußballverband FFA bekommt tatkräftige Unterstützung bei der Kandidatur für die Fußball-WM 2018. Die australische Regierung stellt 23,1 Mill. Euro zur Verfügung.

Der Traum des australischen Fußballverbandes FFA, die WM 2018 zu veranstalten, bekommt lukrative Unterstützung: Die australische Regierung hat umgerechnet 23,1 Mill. Euro für die Bewerbung um die Ausrichtung des Endrundenturniers in zehn Jahren bereitgestellt. Premierminister Kevin Rudd erklärte, die Regierung werde "alles tun", um den Verband bei der WM-Kandidatur zu unterstützen.

"Unsere Ankündigung ist ein deutliches Signal für die Fußball-Welt, dass Australien es mit der Bewerbung um die WM 2018 ernst meint", sagte Rudd. "Dies ist kein unerreichbarer Traum, es ist tatsächlich möglich", meinte FFA-Geschäftsführer Frank Lowy: "Europa mag denken, es sei 2018 wieder an der Reihe, aber Fußball ist ein weltweites Spiel."

"Die Zukunft liegt in der neuen Welt"

Er ergänzte, Europa sei 80 Jahre Zentrum des Fußball-Wachstums gewesen, "aber die Zukunft des Spiels liegt in der neuen Welt. Wir werden das Geld der Regierung sinnvoll einsetzen, nicht für Empfänge und Abendessen."

Das Bewerberverfahren beginnt im kommenden Jahr, im Dezember 2010 wird der Weltverband Fifa die Entscheidung verkünden. Bisher haben Belgien und die Niederlande Interesse an einer gemeinsamen Ausrichtung bekundet, zudem wollen die USA, Mexiko, England, Spanien und China Bewerbungen einreichen.

Fifa-Präsident Joseph S. Blatter (Schweiz) hat Australien die Möglichkeit einer "Doppelbewerbung" für 2018 und 2022 in Aussicht gestellt.

© SID

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