Fußball WM
Ballack zollt DFB-Gegnern großen Respekt

Als Kind Angst vor dem Weihnachtsmann, heute Respekt vor den WM-Gegnern: DFB-Kapitän Michael Ballack rät seinen Teamkollegen, die Gruppengegner in Südafrika nicht zu unterschätzen.

Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack hatte als Kind Angst vor dem Weihnachtsmann. "Da war schon ein natürlicher Respekt vor diesem Mann mit der tiefen Stimme. Manchmal habe ich ihn gesehen, wenn er zu uns nach Hause gekommen ist. Manchmal habe ich nur die Geschenke vorgefunden. Besonders erinnere ich mich an mein erstes großes Fahrrad, das habe ich mit acht Jahren bekommen", sagte der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler vom englischen Pokalsieger FC Chelsea der Rheinischen Post (Weihnachtsausgabe).

"Haben eine schwierige Gruppe bekommen"

Ordentlich Respekt hat Ballack auch vor den vermeintlich leichten Gruppengegnern der deutschen Nationalmannschaft bei der WM im kommenden Jahr in Südafrika. Australien, Serbien und Ghana sind für Ballack als Gegner völlig unberechenbar und alles andere als Außenseiter. "Wir haben eine schwierige Gruppe bekommen, das sagen auch die Jungs hier bei Chelsea. Australien, Serbien, Ghana - das sind physisch starke Mannschaften, die uns alles abverlangen werden. Wir sind vom ersten Tag an gefordert", sagte Ballack.

Im Gegensatz zu Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Präsident Theo Zwanziger will der "Capitano" deshalb auch nicht vom Gewinn des WM-Titels sprechen. "Bei einer Weltmeisterschaft muss einfach alles passen - und noch mehr. Und man braucht Glück. Es gibt sicherlich Mannschaften, die im Moment besser sind als wir", sagte Ballack, der das Fußball-Mutterland England sowie Europameister Spanien derzeit noch vor der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sieht.

Optimistisch blickt Ballack unterdessen einer möglichen Vertragsverlängerung beim FC Chelsea entgegen. In den Tagen nach Weihnachten soll mit den Verantwortlichen der "Blues"über eine Verlängerung des Kontrakts gesprochen werden. "Man wird sicher bald mal zusammenkommen und sich unterhalten. Aber ich habe da keinen Druck. Beide Seiten wissen, was sie voneinander haben", sagte Ballack.

© SID

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