Fußball WM
Beate Uhse nimmt Michael B. und Olli K. vom Markt

Der Erotikkonzern Beate Uhse hat den Verkauf seiner Vibratoren mit der Aufschrift Michael B. und Olli K. eingestellt. Die Nationalspieler Ballack und Kahn sahen ihre Persönlichkeitsrechte verletzt und erwogen eine Klage.

Nachdem der Erotikmarke Beate Uhse eine Klage durch die deutschen Nationalspieler Michael Ballack und Oliver Kahn drohte, hat das Flensburger Unternehmen reagiert. Der Verkauf von Vibratoren, die man mit den beiden Fußballern in Zusammenhang bringen könnte, wurde eingestellt. "Wir hatten nie die Absicht, mit Vibratoren, die mit der Aufschrift Olli K. und Michael B. in den Shops zum Verkauf angeboten wurden, eine Assoziation mit Fußballspielern herzustellen", sagte Firmen-Sprecherin Assia Tsernookoff.

Das Unternehmen ersparte sich damit wohl einen Gang vor Gericht. In einem Bericht der Münchner tz hatten die Berater der Nationalspieler angekündigt, gegen die "Luststängel" vorgehen zu wollen. "Das ist ein klarer Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte von Oliver Kahn", sagte dessen Berater Peter Ruppert. Und auch Michael Becker, der Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack vertritt, hatte eine Klage prüfen wollen.

© SID

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