Fußball WM
Bierhoff kommt ohne Bestrafung davon

Oliver Bierhoff muss nach den handfesten Auseinandersetzen im Anschluss an das Elfmeterschießen zwischen Deutschland und Argentinien keine Bestrafung befürchten. Ein Fifa-Schreiben entlastet den Manager der DFB-Auswahl.

Der Fußball-Weltverband Fifa hat von einer Bestrafung gegen Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff abgesehen. Wie DFB-Mediendirektor Harald Stenger erklärte, liege ein entsprechendes Schreiben der Fifa vor. Bierhoff war ebenfalls in die Tumulte im Anschluss an das Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale am vergangenen Freitag in Berlin gegen Argentinien (4:2 i.E., 1:1 n.V.) verwickelt, hatte jedoch stets versichert, bei den handgreiflichen Auseinandersetzungen auf dem Platz nur geschlichtet zu haben.

Disziplinarverfahren gegen Torsten Frings

Dagegen hat die Fifa gegen Mittelfeldspieler Torsten Frings ein Disziplinarverfahren eröffnet. Ihm wird ein Schlag ins Gesicht des Argentiniers Julio Cruz zur Last gelegt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Spieler haben bis Montag, 13.00 Uhr, Zeit, zu den Vorfällen Stellung zu nehmen. Die Fifa will noch im Laufe des Montagnachmittags eine Entscheidung bekannt geben. Ein Disziplinarverfahren läuft ebenfalls gegen den Argentinier Maxi Rodriguez, der Bastian Schweinsteiger einen Schlag auf den Hinterkopf versetzt hatte.

Am Dienstag (21.00 Uhr/live im ZDF und bei Premiere) trifft Deutschland im WM-Halbfinale in Dortmund im Duell der dreimaligen Weltmeister auf Italien.

© SID

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